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Sport in der Prignitz

19. Oktober 2017 | 02:03 Uhr

Volleyball : Wechsel an der Spitze

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

VfV Pritzwalk nach 3:0 gegen Bad Wilsnack neuer Tabellenführer in der Mixed-Volleyball-Kreisliga

In der Mixed-Volleyball-Kreisliga gab es nach dem 8. Spieltag einen Wechsel an der Tabellenspitze. Es führt nun der VfV 68 Pritzwalk mit 14 Punkten vor Empor/Grün-Rot Wittenberge und den Netzrollern Perleberg (je 13).

Es gibt Tage, an denen wünscht man sich, erst gar nicht aufgestanden zu sein. So oder ähnlich müssen sich die Volleyballer des SG Breese an diesem Spieltag gefühlt haben. Während die Akteure der Netzroller Perleberg minutenlang ihren hart erkämpften 3:2-Auswärtssieg bejubelten, standen die Breeser wie versteinert an der Seitenlinie. „Perleberg hat richtig gut in der Feld- und Blockabwehr gestanden. Sie waren uns auch vom Kopf her einen Schritt voraus“, sagte Breeses Jan Rauch.

Dabei begann alles nach Plan. Die Gastgeber führten schnell 4:2 und 9:7. Doch in der Folge präsentierten sich die Gastgeber in der Annahme und im Angriff unsortiert und lagen auf einmal 13:17 zurück. Nach einer Auszeit wurde es besser. Die SG holte Punkt um Punkt. Doch nach dem 23:23 hatten dann die Netzroller am Ende des Satzes die Nase vorn (27:29). Auch im zweiten Durchgang lag zunächst Breese wieder vorn (11:9). Aber die Perleberger wendeten das Blatt und machten über ein 21:22 mit 26:24 den Satzgewinn perfekt.

Aber die SG Breese gab sich noch nicht geschlagen. Das Team fand gut in den dritten Satz und gewann diesen mit 25:17 doch recht deutlich. Und als die Gastgeber dann im vierten Durchgang einen 11:15-Rückstand in einen 25:22-Satzgewinn umwandelten, wurde es auf einmal ein richtig packendes Spiel. Das setzte sich im Tiebreak fort. Breese lag bei letzten Seitenwechsel 5:8 zurück, kämpfte sich aber noch einmal auf 12:13 heran. Die Perleberger nahmen eine Auszeit, fanden zum ruhigen Spiel zurück und gewannen mit 15:12. „Wir waren in den ersten beiden Sätzen nah dran“, sagte der Breeser Kapitän Jan Rauch. Der Perleberger Thomas Schwartz analysierte: „Es war ein sehr enges und gutes Spiel, in dem wir die glücklichen Sieger sind.“

Der VfV Pritzwalk ging als Favorit in die Partie bei Fortuna Bad Wilsnack. Dieser Rolle wurde das VfV-Team beim 25:11 im ersten Satz voll und ganz gerecht. Danach spielten die Bad Wilsnacker aber mit und die beiden folgenden Durchgänge gingen mit 25:22 und 25:23 knapper für die Pritzwalker aus. „In diesen beiden Sätzen hat meine Mannschaft gut reagiert und das Spiel mit einer Energieleistung offen gestaltet“, berichtete Fortuna-Spielerin Julia Eisenhuth.  

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