Schwimmen : Vorjahresbilanz übertroffen

Der Delphin-Nachwuchs fischte bei den Landesmeisterschaften in Potsdam 26 Medaillen aus dem Becken.
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Der Delphin-Nachwuchs fischte bei den Landesmeisterschaften in Potsdam 26 Medaillen aus dem Becken.

SchwimmClub Delphin Wittenberge holt bei Nachwuchs-LM 26 Medaillen

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16. Juli 2015, 01:22 Uhr

Die intensive Vorbereitung des Nachwuchs vom SchwimmClub Delphin Wittenberge auf die 23. Offenen Landesmeisterschaften in Potsdam hat sich gelohnt. Mit 26 Medaillen und 32 Platzierungen zwischen den Rängen vier bis sechs übertrafen die 19 SCDW-Starter der Jahrgänge 2005 bis 1997 das tolle Ergebnis des Vorjahres noch einmal.

Am Start waren 23 Mannschaften, darunter 16 Teams aus dem Bundesland Brandenburg. Mit 357 Startern war die alte 50m Halle am Brauhausberg sehr gut ausgelastet. In vielen Altersklassen gingen die Titel erwartungsgemäß an die großen Vereine aus Potsdam, Brandenburg, Schwedt und Cottbus. Umso erfreulicher aus Wittenberger Sicht die vielen Silber- und Bronzemedaillen, die den hohen Trainingsstandard im Verein belegen.

Die jüngsten Delphine waren diesmal die fleißigsten Medaillensammler. Allen voran Tamias Schöne (Jahrgang 2005) mit Gold über 400m Freistil und drei Silbermedaillen (200m Freistil; 200m Rücken; 50m Schmetterling). Sein Trainingspartner Marlon Hamel (2005) gewann Gold (200m Rücken), Silber (100m Brust) und vier Mal Bronze (50m + 200m Brust; 50m Rücken und 400m Freistil). Der älteste männliche SCDW-Starter, Oliver Armando Escudero Chagoyan (1998), steuerte noch Gold über die 200m Freistil sowie Bronze über 200m Rücken und 100m Freistil bei.

Die weiteren Wittenberger Medaillengewinner in Potsdam waren Luc Nadolny (2001) mit zwei Mal Silber und Bronze, Vincent-Luca Heider (2002) mit Silber und zwei Mal Bronze sowie Sarah Michelle Golz (2001) mit je einer Silber- und einer Bronzemedaille. Jewils einmal Silber gewannen Jannis Schöne (2002) und Hannes Reinhardt (2000). Eine Bronzemedaille erschwammen sich Lea Altenburg (2003), Carlo Wolf (2002) und Hannah Hesse (2000).

Neben den Medaillengewinnern machten auch die zahlreichen guten Platzierungen im Mittelfeld sehr viel Freude und bestätigten die konsequent gute Arbeit der Trainer. Leider ohne Medaille blieb diesmal Lea Fürstenberg (2004). Aber mit fünf 4. Plätzen kann sie durchaus als Siegerin der Herzen bezeichnet werden und sei hier stellvertretend für alle Sportler genannt, für die es diesmal keinen Platz auf dem Siegerpodest gab.

Eine Landesmeisterschaft ist auch immer dazu gut, um auf Rekordjagd zu gehen. Die Gunst der Stunde nutzte Hannah Hesse und verbesserte ihren eigenen Vereinsrekord aus dem Vorjahr über 100m Rücken auf die neue Bestleistung von 1:21,26 min. Ebenfalls neuen Vereinsrekord über die 100m Rücken schwamm bei den Herren Luc Nadolny (1:12,26). Lea Altenburg (2003) verbesserte die Vereinsbestmarke über 100m Freistil auf 1:10,77 min.

Als wahrer Sammler von Vereinsrekorden gilt inzwischen Oliver Armando Escudero Chagoyan. Sein Name steht jetzt in der Vereinsbestenliste auch über 200m Rücken (2:31,03 min.); 200m Freistil (2:12,58) und 100m Freistil (0:59,55) ganz oben.

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