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Volleyball : Vom Titel etwas überrascht

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Aus der Redaktion des Prignitzers

SG Lindenberg/Vehlow gewinnt am letzten Spieltag Meisterschaft in der Volleyball-Kreisliga

von
erstellt am 26.Apr.2016 | 23:59 Uhr

Das Titelrennen in der Herren Kreisliga des Prignitzer Volleyball-Verbandes ist entschieden. Am letzten Spieltag zog die SG Lindenberg/ Vehlow noch am VfV Pritzwalk vorbei und löste die Pritzwalker als Meister ab.

In der letzten Spielrunde ging es noch für Lindenberg/Vehlow, den VfV Pritzwalk und Blau-Weiß Perleberg I um die Meisterschaft. Für den VFV Pritzwalk wurde das Duell gegen Perleberg I kein Spaziergang. Die Gastgeber fanden nicht in die Partie, über ein 10:6, 19:13 führte Perleberg und hatte beim 24:18 den ersten Satzball. Doch dann machte der VfV Punkt um Punkt. Daniel Buchmann erspielte mit einem Block das 28:27 und danach im Angriff nach 25 Minuten den 29:27-Erfolg für den VfV.

Im zweiten Satz brachten die Perleberger dann aber ihre Führungen (14:10, 17:12) durch und gewannen 25:17, im Anschluss auch den dritten Durchgang (25:18). Im vierten Satz halfen die Auszeiten beim 2:6 und 9:18 aber auch nichts. Der Wurm war jetzt drin im Spiel von Blau-Weiß und der VfV siegte 25:16.

Im Tie-Break wurden beim 12:8 für Perleberg die Seiten gewechselt. Marcus Langheimer gelangen zwei Punkte, Dennis Schneider machte es ihm nach zum 13:13 und 14:13-Matchball. Dennis Einwich und Erik Fedrau besorgten den Rest zum 16:14-Sieg der Perleberger. „Gratulation an Perleberg, sie haben verdient gewonnen. Für uns war das Beste an dem Spiel, der Gewinn von zwei Sätzen. Denn damit belegten wir noch den zweiten Tabellenplatz“, sagte Ulrich Weltzin vom VfV.

Mit dieser Niederlage des VfV machte sich die SpG Lindenberg/Vehlow wieder Hoffnung auf die Meisterschaft, ein Sieg beim SV Empor/Grün-Rot Wittenberge II musste aber her. Die jungen Wittenberger machten Lindenberg/Vehlow im ersten Satz das Leben schwer, gingen 14:7 in Führung. Beim 22:20 sahen sie wie die Sieger aus, doch Lindenberg/Vehlow drehte den Satz noch zum 25:23 um.

Mit dieser Einstellung spielten die Gäste solide und nahezu fehlerfrei und gewannen die folgenden Sätze jeweils 25:23. Damit holte sich Lindenberg/ Vehlow doch noch den Meistertitel. „Eigentlich hatten wir mit der Niederlage des VfV nicht gerechnet, aber so freuen wir uns natürlich über die Meisterschaft“ erklärte Falko Dietsch. In der erfolgreichen Mannschaft spielten noch Dieter Zell, Rico Jennerjahn, Nick Groschupf, Robert Schmidt, Torsten Brietzke, Jan Schülke, Lars Hellwig und Ralf Reinhard.

Empor/Grün-Rot Wittenberge spielte lange in der Spitze mit, ehe viele Verletzungen das Team stoppten. Am Ende landete es auf dem 4. Platz. Blau-Weiß Perleberg II spielte eine durchwachsene Saison. Sie zeigten beim 3:2 zum Abschluss gegen TPBS Pritzwalk ein starkes Spiel und belegten hinter der TPBS Rang 6. Das junge Team von Empor/Grün-Rot Wittenberge II hielt gut mit und belegte Platz 7. Die Rote-Laterne ging an Bad Wilsnack/Legde.  


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