Volleyball : Volleyballer packen Netze ein

Hannes Burghardt (im Angriff) und Empor-Grün-Rot Wittenberge II haben keine Chance mehr auf den Kreistitel.
Hannes Burghardt (im Angriff) und Empor-Grün-Rot Wittenberge II haben keine Chance mehr auf den Kreistitel.

Als letzte Sportart im Kreis den Spielbetrieb unterbrochen und letzte Runden auf Ende April verschoben

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16. März 2020, 21:07 Uhr

Als letzte Sportart im Kreis hat auch der Volleyball seinen Spielbetrieb unterbrochen. Bis zum Ende der vergangenen Woche wurde an den Netzen noch um Punkte gekämpft. „Wir haben jetzt den letzten Spieltag in der Kreisliga und die beiden letzten letzten Runden in der Mixed-Kreisliga erst einmal abgesagt. Sie sollen vielleicht Ende April nachgeholt werden“, sagte Reiner Schwarz, Vorsitzender des Prignitzer Volleyball Verbandes auf „Prignitzer“-Anfrage. Damit folgte der Kreisverband einer Empfehlung des Landesverbandes.

In der Kreisliga der Herren liegt nach den beiden zuvor noch ausgetragenen Runden der Sechser des VfV 68 Pritzwalk mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Den Sekt können die Dömnitzstädter noch nicht kalt stellen. Am letzten Spieltag müssen sie als Spitzenreiter bei der Spielgemeinschaft Lindenberg/ Vehlow antreten und dort – einen Sieg des Verfolgers Blau-Weiß Perleberg bei Wittenberge II vorausgesetzt – zwei Sätze gewinnen, um die Meisterschaft feiern zu können.

Am 8. Spieltag gewann der VfV Pritzwalk gegen Perleberg II mit 3:0 Sätzen: 25:17, 25:12 und 25:16. „Wir haben es momentan mit Spielermangel zu tun. Der Nachwuchs hat sich gut in unser Team eingefügt und wir hatten das Spiel jederzeit in Griff“, so Stephan Hampe vom VfV.

Empor/Grün-Rot Wittenberge II muss seine Ambitionen auf den Titel nach dem 0:3 in Lindenberg begraben. Lindenbergs Falko Dietsch meinte: „Das war unsere beste Saisonleistung. Wir fanden zu unserer mentalen Stärke zurück.“ Die ersten beiden Sätze waren umkämpft. Das bessere Ende hatte jeweils die Spielgemeinschaft mit 25:23 auf ihrer Seite. Im dritten Durchgang war die Moral der Wittenberger gebrochen: 25:16.

Einen klaren und verdienten 3:0-Erfolg brachte der neunte Spieltag für den VfV Pritzwalk gegen Blau-Weiß Perleberg I. „Es war ein verbissen geführtes Spiel, das vor allem von den Fehlern beider Mannschaften geprägt war, als vom Volleyball den man von den beiden Mannschaften gewohnt ist“, berichtete Stephan Hampe.

Lindenberg/Vehlow siegte in Perleberg beim SV Blau-Weiß II nach vier Durchgängen. Nach den von der SpG gewonnenen Abschnitten eins (25:16) und zwei (25:17) ging der dritte Satz mit 25:19 an das Perleberger Team. Dank starker Nerven vermied Lindenberg/Vehlow mit einem 25:20 im vierten Durchgang den Tiebreak. Lars Helbig und Robert Schmidt waren die erfolgreichsten Punktesammler.

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