Leichtathletik : Viele neue Bestleistungen

Emma Schwartz verbesserte ihre Bestleistung um zehn Zentimeter.
Emma Schwartz verbesserte ihre Bestleistung um zehn Zentimeter.

Geschwister Thore und Emma Schwartz springen bei Hochsprung-Hallenkreismeisterschaft in Perleberg zu Titelehren

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02. März 2015, 10:16 Uhr

Bei den landesoffenen Hallenkreismeisterschaften im Hochsprung sicherten sich die Athleten vom SSV Einheit Perleberg gleich neun Titel. Der SC Hertha Karstädt (5) und der ESV Wittenberge teilten sich am Samstag in der Perleberger Rolandhalle die restlichen Goldmedaillen. „Vor allem in den jüngeren Altersklassen haben viele Athleten ihre Bestleistung gesteigert“, freute sich Ramona Bahl, Leichtathletik-Abteilungsleiterin beim gastgebenden SSV Einheit.

Bei den Titelkämpfen überzeugte auch Emma Schwartz (Einheit Perleberg) mit übersprungenen 1,60 Meter. „Emma hat einen super Wettkampf gezeigt und ihre Bestleistung gleich um zehn Zentimeter verbessert. Die 1,62 Meter hat sie dann ja nur knapp gerissen“, lobte Nadja Bahl ihre Vereinskollegin, die sich den Titel in der Altersklasse (Ak) w14 vor Zoé Dockweiler (Hertha Karstädt/1,40 und Anna Altenburg (Einheit Perleberg/ 1,35m) holte. Auftrieb dürfte Emma auch der Kreismeistertitel für Bruder Thore gegeben haben. Der gewann in der Ak m10 die Goldmedaille mit übersprungenen 1,20m vor Tim Engel (Hertha Karstädt/1,15m) und Jack Neumann (Einheit Perleberg/ 1,00m).

Auch im Hause Kobs gab es zwei Kreismeistertitel zu feiern. Während Emely vom SC Hertha die Ak w8 und jünger mit 0,90 m vor Josefine Roeseler (Einheit Perleberg/0,85m) für sich entschied, stand Lea in der Ak w14 gemeinsam mit Maja Raugsch vom ESV Wittenberge ganz oben auf dem Siegerpodest. Beide übersprangen die Sieghöhe von 1,25m. Für Axel Richert war das Ergebnis ein bischen überraschend. „Lea ist erst in diesem Jahr von der Scherensprungtechnik auf Flop umgestiegen“, erzählt Karstädts Leichtathletik-Trainer, der auch mit Zoé Dockweiler sehr zufrieden war. „Zoé ist technisch konstant gut gesprungen. Nur zahlt sich dies nicht immer in Höhe aus. Sie hat auf jeden Falle noch eine Menge Potenzial.“

Potenzial nach oben hat aber auch die Veranstaltung selbst. Auch wenn die Teilnehmerzahl mit 59 recht ordentlich war, fehlten doch einige Asse auf Grund von anderweitigen Wettkämpfen. Und auch die Idee, auf nur einer Anlage zu springen, fand bei viele keinen Anklang. Sie zog die Meisterschaft nur unnötig in die Länge. „Das hat sich nicht bewährt. Es war ein Experiment“, gab Axel Richert zu. 

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