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Fussball : Veritas zeigt zwei Gesichter

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Landesklasse-Fußballer lassen beim 3:3 (1:0) gegen Nauen nach guter erster Hälfte nach

von
erstellt am 20.Okt.2014 | 10:27 Uhr

Die Fußballer des FSV Veritas Wittenberge/Breese bleiben auch im siebten Spiel dieser Saison in der Landesklasse West unbesiegt. Allerdings wechselte beim 3:3 (1:0) vor 160 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion gegen einen gewiss nicht schlechten VfL Nauen bei den Platzherren wieder einmal Licht und Schatten.

„Wie wir uns in der zweiten Halbzeit präsentiert haben, das war schwach“, sagte Veritas-Co-Trainer Jens Bartkowiak nach der Partie. Diese begann gemächlich, entwickelte sich zu einem interessanten Spiel, das dann – auch durch umstrittene Entscheidungen von Schiedsrichter Robert Graeske (Neuruppin) – mit einer hektischen Schlussphase mit zwei Elfmetern, acht Minuten Nachspielzeit und einer Gelb-Roten Karte endete.

Veritas bekam die Partie schneller in den Griff, kam vor allem durch Flanken gefährlich vor das VfL-Tor und ging verdient durch einen schönen Kopfball von Benjamin Kampehl (37.) in Führung. Aber die Platzherren hatten auch Glück, das der Nauener Timm Klatt kurz vor dem Wechsel nur die Latte traf.

Nach der Pause ließ Veritas die Zügel schleifen. Das nutzte Nauen clever und drehte mit den Treffern von Klatt (56.) und Martin Kelm (60.) die Partie zum 1:2. Der Unmut unter den Zuschauern wurde größer. Aber die Veritas-Mannschaft riss sich zusammen. Wenn auch nicht mit spielerischen Mitteln, sie wehrte sich mit Einsatz. Und wurde belohnt. Christopher Nitsche (83.) brachte eine Eingabe zum 2:2 über die Linie.

Dann wurde es turbulent. Einen Schuss aus Nahdistanz wehrte Frederik Töpfer im eigenen Strafraum mit angelegten Armen ab. Doch der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Tim Hoffmann, der in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte sah, verwandelte zum 1:2 (88.). Auf der Gegenseite stürzte Marvin Michitsch in einem Zweikampf. Wieder Elfmeter. Es roch nach einer Konzessionsentscheidung. Sebastian Gückel war es egal, er traf zum 3:3 (90.).

Mittelfeldakteur Norman Hurlbrink konnte sich die Leistung der Veritas-Elf nach der Pause auch nicht erklären: „Es legt doch in der Pause keiner einen Schalter um und sagt, wir spielen jetzt mit Absicht schlecht.“

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