Fußball : Veritas wahrt Heimweste

Veritas-Torschütze Frederik Töpfer (l.) blockt den Schuss des Zaatzker Dirk Atlas.
Veritas-Torschütze Frederik Töpfer (l.) blockt den Schuss des Zaatzker Dirk Atlas.

Wittenberge/Breese gewinnt kurioses Landesklasse-Spiel gegen Schwarz-Weiß Zaatzke mit 5:2 (4:0)

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20. September 2015, 12:07 Uhr

Der FSV Veritas Wittenberge/Breese hat in der Fußball-Landesklasse West mit dem dritten Sieg im dritten Spiel seine weiße Heimweste gewahrt. Die Elbestädter besiegten am Samstag die Gäste vom BSV Schwarz-Weiß Zaatzke mit 5:2 (4:0) und schoben sich mit nun neun Punkten auf Tabellenplatz sieben vor.

Aber was war das für ein kurioses Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten, das die 150 Zuschauer im Thälmann-Stadion geboten bekamen. Veritas übernahm zunächst die Initiative auf dem Platz. Marvin Michitsch (5.) und Philipp Schulze (7.) hatten mit ihren Schüssen zunächst keinen Erfolg. Die auf Konter lauernden Gäste bekamen durch Dirk Atlas ihre erste Schusschance, doch im Gegenzug fiel prompt das 1:0. Einen schnell vorgetragenen Spielzug vollendete Tobias Bober zum 1:0 (9.). Der Uhrzeiger hatte noch keine volle Umdrehung hinter sich, da tankte sich Norman Hurlbrink über die linke Angriffsseite durch und schloss seine Einzelleistung mit dem 2:0 ab. Dann traf Marvin Michitsch nach einem weiteren schönen Angriff nur den Pfosten (17.).

Treffer Nummer drei für die Heimelf passte zum Spiel. Einen eigentlich harmlosen Rückpass beförderte BSV-Keeper Libske ins eigene Tor (19.). Spätestens nach dem 4:0 durch einen von Frederik Töpfer verwandelten Handelfmeter sah die Veritas-Elf wie der sichere Sieger aus. Zumal nach einem Kopfball von Marvin Michitsch (26.) und bei zwei Versuchen von Tobias Bober (28., 31.) das Aluminium einen weiteren Treffer verhinderte.

Nach dem Seitenwechsel und dem einsetzenden Regen war die Dominanz der Gastgeber jedoch wie weggewaschen. Plötzlich „muckten“ die Schwarz-Weißen auf. Nach einer missglückten Freistoßvariante am Zaatzker Strafraum schalten die Gäste schnell auf Angriff um und und Atlas markierte im zweiten Versuch den 4:1-Anschluss (51.). Nun bekamen die Gäste Oberwasser, zumal Bastian Klakow im Anschluss an eine Ecke völlig freistehend den zweiten Treffer markierte (60.). Veritas verlor völlig die Ordnung. Und wer weiß wie die Partie gelaufen wäre, hätte Torhüter Martin Marx bei Großchancen für Klakow (66.) und Atlas (69.) den dritten Gästetreffer vereitelte. So konnten sich die Gastgeber am Ende des Spiels etwas vom Druck befreien.

Nachdem Sebastian Metschulat einen „Riesen“ noch liegen ließ (75.), machte Schulze mit seinem Tor zum 5:2 (88.) alles klar. „Der Sieg geht letztendlich in Ordnung. Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt. Da war ich sehr zufrieden. Über die zweite Hälfte muss ich mit der Mannschaft noch reden. Wir müssen lernen, mit einer klaren Führung besser umzugehen, müssen viel konzentrierter sein“, so Veritas-Coach Swen Bober.

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