Fußball : Veritas verliert unglücklich

Veritas-Mittelfeldspieler Norman Hurlbrink (r.) legt sich den Ball zurecht. Der Freistoß nach dem Platzverweis des Wittstocker Torwarts Apitz brachte aber nichts ein.
Veritas-Mittelfeldspieler Norman Hurlbrink (r.) legt sich den Ball zurecht. Der Freistoß nach dem Platzverweis des Wittstocker Torwarts Apitz brachte aber nichts ein.

Wittenberge/Breese nach guter Leistung 1:2 gegen Wittstock / Siegtor der Gäste in letzter Minute

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13. März 2016, 21:51 Uhr

Die Stimmung beim Flutlichtspiel der Fußball-Landesklasse zwischen Veritas Wittenberge/Breese und Hansa Wittstock war gut, die Atmosphäre mit 310 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion passte. Nur das Resultat nicht. Durch einen Treffer in der letzten Minute unterlag der FSV Veritas den Gästen mit 1:2 (0:0).

„Es war ein schönes Spiel mit einem für uns blöden Ende. Aber man hat wiedermal gesehen was unter Flutlicht möglich ist. Auch von der Zuschauerzahl her“, sagte Veritas-Trainer Jens Bartkowiak, der die Idee mit dem Abendspiel hatte. Die Wittstocker hatten dem sofort zugestimmt.

Die Hansa-Elf zeigte von Beginn an, dass sie den Kampf um Platz eins noch lange nicht aufgegeben hat, spielte nach vorn. Das gefiel den Gastgebern, die sicher standen und vorn auf ihre Chance lauerten. Vor der Pause kam diese aber selten. Auch dann nicht, als der Wittstocker Torwart Kevin Apitz nach einer Notbremse die Rote Karte sah (34.).

In Überzahl wurde Veritas nach der Pause etwas mutiger und mit dem 1:0 durch Kapitän Marvin Michitsch (53.) belohnt. Doch nur drei Minuten später verwandelte Tom Techen einen Abpraller zum 1:1 für die Gäste, die auch in Unterzahl immer weiter nach vorn spielten. In der Folge hatten die Wittenberger die besseren Chancen. Der eingewechselte Tobias Bober hob das Leder über Hansa-Keeper Felix Strothenk, aber leider auch neben das Tor. Besser machte es auf der Gegenseite Sergei Paschtschenko, der in der Schlussminute Torwart Marc Michitsch beim 1:2 keine Chance ließ.

Die Wittenberger Spieler sanken zu Boden, die Gemütslage war dementsprechend. Auch beim Trainer. „Wir haben bis zum 1:1 alles richtig gemacht. Nichts zugelassen und auf unsere Chance gewartet. Vielleicht kann man uns vorwerfen, in Überzahl nicht mehr riskiert zu haben. Aber wir wollten gegen diese gute Mannschaft nicht ins offene Messer rennen. Es ist sehr ärgerlich, dass wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt haben“, sagte Jens Bartkowiak in seinem Fazit.  

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