Fussball : Veritas schont schwachen Gegner

Die beiden Veritas-Torschützen Hans Michael Haase (r.) und Marc Michitsch im Angriff.
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Die beiden Veritas-Torschützen Hans Michael Haase (r.) und Marc Michitsch im Angriff.

Wittenberge/Breese mit glanzlosem 3:0-Sieg gegen Rhinow/Großderschau

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14. Mai 2017, 21:58 Uhr

Gewonnen, keinen Gegentreffer kassiert und in der Tabelle auf Platz drei geklettert. Das sind die drei positiven Dinge, die der FSV Veritas Wittenberge/ Breese nach dem glanzlosen 3:0 (2:0)-Heimsieg gegen den SV Rhinow/Großderschau mit in die noch verbleibenden vier Saisonspiele in der Fußball-Landesklasse West mitnehmen kann.

Das Geschehen auf dem Rasen war für die 90 Zuschauer nicht sehr unterhaltsam. Die Partie verlief einseitig, aber die Platzherren machten aus ihrer Überlegenheit gegen einen mit dem allerletzten Aufgebot angetretenen Gast zu wenig. Gerade einmal elf Akteure bot der SV Rhinow/Großderschau auf. Darunter Trainer Tobias Fleischhauer, der die beiden etatmäßigen Schlussleute Moris Adler und Matthias Wille im Angriff einsetzte. Auf dem Rasen stand auch der Vorsitzende des SV. Der 52-jährige Uwe Albrecht hütete das Tor und verhinderte mit guten Paraden eine höhere Niederlage.

Machtlos war er hingegen bei den drei Veritas-Treffern. Zunächst hatte Marc Michitsch an der Rhinower Strafraumgrenze entschlossen einem bereits verloren geglaubten Ball nachgejagt, auf Umwegen kam des Leder zu Hans Michael Haase, der zum 1:0 traf (15.). Haase war es auch, der sich nach einer schönen Einzelleistung mit dem 2:0 (32.) und seinem elften Saisontreffer belohnte.

Aus der zweiten Hälfte gibt es nur zwei Dinge zu berichten. Die Gäste – die insgesamt tapfer verteidigten – spielten aber der 55. Minute nur noch mit zehn Akteuren. Tony Bessert verließ angeschlagen den Rasen. Und Marc Michitsch erzielte per Kopf den 3:0-Endstand (76.).

„Das war viel zu wenig für ein Heimspiel“, sagte Veritas-Co-Trainer Manuel Roeseler. Die Luft ist halt raus. Auch Coach Christian Krause war nicht zufrieden: „Wir hatten keine Ideen“. Angst, Veritas könnte das Pokalhalbfinale am 24. Mai (Mittwoch) bei Union Neuruppin lässig angehen, hat er nicht. „Da sind alle wieder da und unter Spannung“.

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