Jan Mensch trifft doppelt : Veritas entert die Tabellenspitze

Tobias Bober (r.) war gegen Neuruppin II an beiden Toren für Veritas beteilgt.
Tobias Bober (r.) war gegen Neuruppin II an beiden Toren für Veritas beteilgt.

Wittenberge/Breese landet in der Fußball-Landesklasse West etwas glücklichen 2:1-Heimsieg gegen Aufsteiger MSV Neuruppin II

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31. August 2020, 02:04 Uhr

Erschöpft, aber mehr als glücklich sanken die Spieler vom FSV Veritas Wittenberge/Breese nach dem Schlusspfiff bei der Heimpartie gegen den MSV 1919 Neuruppin II am Samstag auf den Rasen des Ernst-Thälmann-Stadions. Soeben hatten sie mit dem 2:1 (2:1) den zweiten Saisondreier und gleichzeitig die Tabellenführung – punkt- und torgleich mit der SG Michendorf - eingefahren. Die höhere Effektivität im Abschluss machte vor 150 Zuschauern den Unterschied zu Gunsten der Gastgeber.

„Es war insgesamt ein schnelles Spiel. Meine Jungs haben heute alle geackert und sich den Sieg erarbeitet. Dafür, dass wir nach dem Ausfall von drei Spielern die Viererkette auf drei Positionen neu besetzen mussten, haben wir die Aufgabe gegen eine sehr, sehr gute Neuruppiner Mannschaft gut gelöst. Den Dreier nehmen wir sehr, sehr gerne mit“, freute sich Veritas-Trainer Manuel Roeseler nach der Partie.

In der Tat boten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe. Nach Chancen auf beiden Seiten war es Jan Mensch, der die Grün-Roten in der 16. Minute in Führung schoss. „Tobias Bober steckt den Ball wunderbar durch und ich laufe komplett frei auf den Torwart zu und kann das Ding dann einfach einschieben“, kommentiert Mensch, der erst in der Sommerpause vom Kreisligisten Lenzen/Lanz zurückgewechselt war, seinen ersten Treffer. Der MSV kam in der 32. Minute durch einen Freistoßtreffer von Luca Wegner aus 25 Metern zum Ausgleich.

Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel schlug der Veritas-Mittelstürmer dann erneut zu. Nach einem Freistoß von Bober kam Abwehrchef Christoph Nitsche, der ein starkes Spiel machte, im MSV-Strafraum an den Ball. „Er legt ihn in die Mitte und ich brauch ihn nur noch mit dem linken Fuß einschieben. Ich weiß nicht, ob das von ihm so gewollt war“, beschreibt Jan Mensch die Szene zum 2:1. „Dass Jan so einschlägt und nach zwei Spielen schon drei Buden gemacht hat, ist natürlich Bombe“, lobte Manuel Roeseler seinen bei der Kriminalpolizei in Stendal tätigen Angreifer.

Nach dem Seitenwechsel übernahm der starke Aufsteiger jedoch mehr und mehr das Zepter und erspielte sich in der Folgezeit ein deutliches Chancenplus. Doch sowohl Jan Priesemuth (50.) und Alec Kögler (66., 80), als auch Luca Wegner (70./Freistoß an den Pfosten) oder Dimitar Milushev (77.) verzogen aus aussichtreicher Position oder scheiterten an Veritas-Keeper Dennis Ciechoradski.

Roeseler sprach von einem „echten Abnutzungsprozess für uns, speziell in der zweiten Halbzeit. Heute hat nicht unbedingt die bessere Mannschaft gewonnen, sondern die in der Chancenverwertung etwas cleverere.“

Wittenberge/Breese: Dennis Ciechoradski - Christian Münster, Christoph Nitsche, Robert Gerike, Michael Poorten (74. Sinan Dabirifard), Christoph Poorten, Sebastian Metschulat, Alexander Helzel, Tobias Bober. Ibi Touray, Jan Mensch (90. Benjamin Cudjoe)

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