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Fussball-Pokal : Veritas-Elf will ein Ziel erreichen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Landesklasse-Team von Wittenberge/Breese morgen im Wittstocker Kreispokalfinale gegen Kreisligist Lindow

von
erstellt am 22.Mai.2015 | 09:04 Uhr

Das Wittstocker Stadion des Friedens erlebt am morgigen Pfingstsamstag mit den Pokalendspielen der Altherren und Herren des vor Jahresfrist neu gegründeten Fußballkreis Prignitz/Ruppin eine Premiere. Erstmals wird ein Cupsieger aus dem neuen Großkreis der Kicker ermittelt. Und so stehen sich um 13 Uhr die Altherren von Union Neuruppin und Einheit Perleberg, um 15.30 Uhr dann die Herrenteams des Lindower SV Grün-Weiß und des FSV Veritas Wittenberge/Breese gegenüber.

Kreisliga-Staffelsieger Lindow gegen den Landesklasse-Vierten Veritas – das drängt die Wittenberger schon ein wenig in die Favoritenrolle. Und geht es nach Veritas-Trainer Swen Bober, wird die Elf dieser auch gerecht werden: „Wir freuen uns auf das Endspiel. Die Mannschaft hat sich für diese Saison Ziele gesteckt. Eines davon können wir jetzt noch schaffen. Außerdem hat Veritas keine glorreiche Pokalvergangenheit und kaum etwas geholt. Das wollen wir ändern. Und die Mannschaft hat in den bisherigen Pokalspielen gezeigt, dass wir das wollen“, erklärt der Coach.

Der Respekt vor dem Gegner ist vorhanden. „Lindow ist keine so schlechte Mannschaft mit guten Spielern, die wir erstmal unter Kontrolle bringen müssen“, sagt Bober. Dabei denkt er wohl an das Trio Markus Filarski, Jens Schmidt (beide 36 Treffer) und Hannes Göhlke (21), die die Grün-Weißen maßgeblich zum Staffelsieg in der Kreisliga Ost schossen. Schmidt und Göhlke haben Brandenburgliga-Erfahrung, kamen vor dieser Saison vom MSV Neuruppin.

Personell müssen die Wittenberger neben dem Rekonvaleszenten Alexander Helzel auf den gesperrten Abwehrchef Christoph Nitsche (sah in Reckenzin die 3. Gelbe Karte) und die privat verhinderten Martin Gehrke, Benjamin Kampehl und Christian Münster verzichten. „Aber während der gesamten Saison haben die anderen Spieler gezeigt, dass sie da sind“, vertraut Swen Bober auf seinen Kader.

Aber nur mit Vertrauen ist es nicht getan. Am Willen soll es den Wittenbergern nicht mangeln: „Wir haben nur noch ein Ziel im Kopf“, sagt der Trainer. Der noch einen – gerade im Pokal wichtigen Aspekt erwähnt: „In solchen Spielen brauchst da halt manchmal auch Glück“.

Um 15.30 Uhr pfeift Chris Krassowski das Endspiel an. Dem Meyenburger Schiedsrichter assistieren an den Linien Linda Webers und Kathleen Kähne.  

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