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Fussball : Veritas-Elf steht vor Kraftakt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger morgen im Landespokal gegen Oberligist Krieschow, Sonntag im Kreispokal in Bad Wilsnack

von
erstellt am 31.Aug.2017 | 22:13 Uhr

Drei Mannschaften aus dem Fußballkreis Prignitz/Ruppin haben die 2. Runde im AOK-Landespokal erreicht. Neben dem MSV Neuruppin und Schwarz-Rot Neustadt auch etwas überraschend der FSV Veritas Wittenberge/Breese mit dem 4:3 nach Verlängerung gegen die TSG Einheit Bernau. Die jetzt folgende Aufgabe wird auf dem Papier noch schwieriger: Veritas erwartet morgen um 14 Uhr auf dem Sportplatz in Breese den VfB Krieschow aus der Oberliga Süd.

„Es ist schön, gegen einen Oberligisten in Breese spielen zu können. Eine kleine minimale Chance rechnen wir uns schon aus, Krieschow hat eine sehr lange Anreise vor sich. Und in der Liga läuft es auch noch nicht so richtig. Sie stehen nach drei verlorenen Spielen auf dem letzten Tabellenplatz“, sagte Veritas-Trainer Christian Krause zu der morgigen Partie.

Tatsächlich lief es für die Mannschaft aus dem 14 Kilometer westlich von Cottbus gelegenen Krieschow in der Liga bislang alles andere als gut. Der VfB 1921 unterlag zum Auftakt dem Bischofswerdaer FV (2:4), dann beim FC Einheit Rudolstadt (2:4) und zuletzt im Heimspiel TV Askania Bernburg (0:2). Besser lief es für die Krieschower in der 1. Runde des Landespokals: Beim zwei Klassen tiefer in der Landesliga spielenden Nachbarn Kolkwitzer SV gewann der VfB souverän 7:1. Vier Tore bei diesem Sieg erzielte Andy Hebler. Mit seinen 41 Treffern in der vergangenen Spielzeit in der Brandenburg-Liga hatte der ehemalige Energie-Spieler maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Krieschower.

Maßgeblichen Anteil am zuletzt effizienten Angriffsspiel der Wittenberger hatten Tobias Bober und Hans Michael Haase. Beide werden morgen fehlen. Tobias Bober verletzte sich im Punktspiel gegen Golm und Hans Michael Haase sah in der ersten Runde gegen Bernau die gelb-rote Karte. „Aber wir werden auch so am Samstag eine schlagkräftige Mannschaft haben“, erklärte Christian Krause.

Die dann am Sonntag gleich wieder ran muss. Um 14 Uhr steht des Erstrundenspiel im Kreispokal beim SV Prignitz Bad Wilsnack/Legde auf dem Programm. Ein Kraftakt für den ohnehin nicht üppigen Kader. „Es ist ein Unding, nur einen Tag später auch noch Kreispokal spielen zu müssen. Da hast du keine 48 Stunden Regeneration“, meinte der Coach. Und dachte laut darüber nach, ob es nicht Sinn macht, erst nach einem Aus auf Landesebene in den Kreispokal einzusteigen. „Aber wir werden auch das Spiel in Bad Wilsnack sehr ernst nehmen und alles geben. Fazit: Samstag gelingt uns vielleicht eine Überraschung und Sonntag ein Sieg“, sagte Krause zum Abschluss.  

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