Fussball-Landesklasse : Veritas-Elf enteilt Verfolgern

Veritas-Akteur Frederik Töpfer (M.) bot angeschlagen beim 2:1-Sieg in Pritzwalk eine tolle Leistung. Hier scheitert er an FHV-Torwart Marcus Boldt. Links Christian Zielasko.
Veritas-Akteur Frederik Töpfer (M.) bot angeschlagen beim 2:1-Sieg in Pritzwalk eine tolle Leistung. Hier scheitert er an FHV-Torwart Marcus Boldt. Links Christian Zielasko.

Wittenberge/Breese gewinnt beim Pritzwalker FHV 03 nach 0:1-Rückstand noch 2:1 und hat jetzt sieben Punkte Vorsprung

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10. März 2014, 07:00 Uhr

Der FSV Veritas Wittenberge/Breese eilt in der Fußball-Landesklasse West mit großen Schritten zum Staffelsieg. Der Spitzenreiter nahm vor 252 Zuschauern in der Pritzwalker Dinnebier-Arena die Hürde beim Pritzwalker FHV 03 mit 2:1 (0:1) und hat jetzt sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten BSC Rathenow. Pritzwalk fiel auf Rang vier zurück.

„Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen“, sagte Pritzwalks Trainer Jürgen Beinio nach 90 umkämpften, aber fairen Minuten. „Es war eine gute Atmosphäre“, lobte der FHV-Coach den Umgang der Akteure auf dem grünen, aber sehr holprigen Rasen. Und wenn er auch wirklich ein klein wenig glücklich war, verdient hatten die Wittenberger die drei Punkte auf jeden Fall.

Übrigens der erste Sieg in Punktspielen in Pritzwalk seit dem 16. März 2002. Damals in der Landesliga sorgten Dirk Starck, Benjamin Kampehl, Michael Starck und Sebastian Prieß für einen 4:0-Erfolg. Danach trennten sich die Wege beider Vereine. Seit der Saison 2010/11 spielen sie zusammen in der Landesklasse und seitdem hatte der FHV drei Mal sein Heimspiel gewonnen (1:0, 2:0, 2:1).

Dabei sah es zunächst nach einem vierten Pritzwalker Erfolg aus. Felix Kemnitz bekam eine Kopfballabwehr von Benjamin Kampehl auf den Fuß und traf direkt an den Innenpfosten zum 1:0 (15.). Danach tat sich bis zum Wechsel nicht mehr viel. Pritzwalk wirkte bis dahin etwas robuster, Veritas vergab seine wenigen Chancen kläglich.

Nach der Pause kam eine entschlossenere Gäste-Elf auf den Platz. „In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Biss gezeigt. Vor dem Wechsel standen vor allem die defensiven Mittelfeldspieler viel zu weit weg von ihren Gegenspielern“, erklärte Veritas-Coach Swen Bober. Und über mehr Biss legten seine Akteure auch spielerisch zu. Aber hatten auch Glück, dass die Pritzwalker frei vor Martin Marx den Ball nicht im Tor unterbrachten.

Das gelang auf der Gegenseite Norman Hurlbrink. Mit einer schönen Einzelleistung und einem Schuss ins lange Eck erzielte er den 1:1-Ausgleich (73.). Drei Minuten später kam es noch besser. Tobias Bober, zuletzt nicht gerade vom Glück verfolgt, nahm einen weiten Abwurf von Martin Marx auf, startete ein Solo, ließ sich auch nach der Attacke eines Pritzwalkers nicht fallen und vollendete zum 1:2. Danach versuchten die Platzherren eine Antwort zu geben, aber richtig gefährlich kamen sie nicht mehr vor das Gästetor.

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