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Hallenfussball : Veritas dominiert Eggers-Cup

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Gastgeber gewinnen Turnier und stellen besten Torwart sowie Torschützen

von
erstellt am 29.Jan.2017 | 20:56 Uhr

Die Wiedergutmachung für das enttäuschende Abschneiden vor Jahresfrist ist den Fußballern des FSV Veritas Wittenberge/ Breese gelungen. Das Team gewann überlegen den 7. Eggers-Cup in der OSZ-Halle und stellte den besten Schlussmann und Torschützen. Platz zwei belegte der Osterburger FC vor dem SC Parchim.

Mit 56 Toren in 15 Spielen (a 12 Minuten) boten die sechs Mannschaften den Zuschauern kurzweilige Unterhaltung. Auch gingen die Teams engagiert zu Werke, was die beiden Schiedsrichter Roland Kelm und Leon Kramp ab und zu richtig forderte. Das Duo hatte bereits am Vormittag die Spiele beim McDonalds-Cup geleitet, kam so auf 30 Partien am Tag, 15 für jeden. „Da musst du dann schon aufpassen, dass du am Ende nicht die Konzentration verlierst“, sagte Roland Kelm. Taten aber beide trotz der ein oder anderen kleinen Ruppigkeit oder Diskussion auf dem Parkett nicht.

Konzentriert ging auch das Team des Gastgebers zur Sache. Die Veritas-Trainer Christian Krause und Manuel Roeseler hatten Blöcke gebildet, in denen die acht Spieler zumeist agierten. Und das selbstbewusst und erfolgreich. In fünf Spielen 20 Tore – darunter durchaus sehenswerte – erzielt und nur drei kassiert. Der Turniersieg schien eigentlich in keiner Phase der Veranstaltung in Frage gestellt.

Das lag aber auch daran, dass nicht jeder Turnierteilnehmer sein bestes Aufgebot dabei hatte. So auch Hansa Wittstock. Das Team präsentierte sich ersatzgeschwächt, viele Namen auf dem Stamm der Landesklasse-Elf fehlten. Das mit Spannung erwartete Duell gegen Veritas zum Turnierabschluss blieb aus, die Wittenberger waren beim 5:1 zu überlegen.

Oder auch Titelverteidiger BSV Wittenberge. „Von der Mannschaft, die damals Turniersieger wurde, ist heute nur ein Spieler dabei“, erklärte BSV-Trainer Mike Balzuweit den sechsten und letzten Rang. Den „Boxern“ standen zunächst nur sechs Akteure zur Verfügung. Verstärkt wurden diese dann durch Veritas-Spieler Jonas Gehrke, der für das Turnier an den BSV ausgeliehen wurde.

Bei der Wahl zum besten Torwart der Veranstaltung erhielt Veritas-Keeper Martin Marx die meisten Stimmen der Trainer. Und der Gastgeber und Turniersieger hatte auf den erfolgreichsten Schützen in seinen Reihen. Hans Haase – früher Mischlewski, er hat jetzt den Namen seines leiblichen Vaters angenommen – erzielte insgesamt sieben Treffer. Dafür erhielt Hans Haase eine kleine Geldprämie. Wie auch Martin Marx und die drei erstplatzierten Mannschaften.

Nach dreieinhalb Stunden war der von den Veritas-Verantwortlichen gut organisierte 7. Eggers-Cup Geschichte. Und hinterlässt Vorfreude auf die 8. Auflage.  

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