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Fussball : Veritas baut Siegesserie aus

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger bezwingen Angstgegner Lok Brandenburg 2:0

von
erstellt am 23.Okt.2016 | 21:48 Uhr

Den Angstgegner im siebten Anlauf erstmals besiegt und die eigene kleine Erfolgsserie auf fünf Pflichtspielsiege in Folge ausgebaut – bei den Landesklasse-Fußballern des FSV Veritas Wittenberge/Breese gab es nach dem 2:0 (2:0)-Heimsieg gegen Lok Brandenburg vor 120 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion zufriedene Gesichter. Mit Recht, denn die Heimelf hat sich durch ihren vor allem in den ersten 45 Minuten couragierten Auftritt die drei Punkte verdient.

Die Gäste aus Brandenburg traten stark ersatzgeschwächt an, auch Torjäger Julian Schwandt fehlte. Das soll aber die Leistung der Platzherren nicht schmälern. Wenn es auch nicht immer gelang, der Versuch des schnellen Spiels mit viel Bewegung war sehenswert. Und es schaffte Lücken in der Lok-Abwehr. Allerdings gab es diese auch ab und zu auch in der Veritas-Defensive. Doch Torwart Martin Marx stand sicher.

Die Deckung der Brandenburger dagegen in der 19. Minute gar nicht. Einen zuvor zu kurz abgewehrten Ball schoss Marc Michitsch trocken zum 1:0 ins Tor. Sieben Minuten später verwertete Christoph Nitsche eine Kopfballverlängerung zum 2:0. „Das war ein souveräner Auftritt von uns in der ersten Halbzeit“, lobte Veritas-Trainer Christian Krause seine Elf, die noch weitere Chancen hatte.

Die Wittenberger hätten gleich nach dem Wechsel den Sack zumachen können. Doch Hans Mischlewski, der wie seine Mannschaftskameraden viel arbeitete, vergab freistehend vor dem Lok-Gehäuse. Danach verflachte die Partie. Die Wittenberger verwalteten ihren Vorsprung. „Da haben wir zum Teil etwas schlampig gespielt“, sagte der Trainer. Brandenburg wehrte sich jetzt energischer, aber das Gefühl, die Gäste könnten dem Spiel noch eine Wende geben, kam nicht auf.

Als die Partie sich dann unspektakulär dem Ende neigte, sorgten die Gäste noch einmal für einen Aufreger. Sie unterbanden im Mittelkreis eine gute Kontergelegenheit für Veritas mit einem Foul an Tobias Bober. Es kam zu einer Rudelbildung. Schiedsrichterin Linda Webers (Neuruppin), die die Partie mit ihren Assistenten Fabian Schulte und Mike Schläger sehr gut im Griff hatte, blieb ganz souverän. Sie wartete ab, bis sich die Gemüter beruhigt hatten und schritt dann zur Tat: Rot für Lok-Akteur Patrick Prüfert und Gelb für Alexander Helzel.

„Der Sieg geht in Ordnung“, lautete das abschließende Fazit von Christian Krause.

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