Fussball : Vereine senden positive Signale

Der FKPR-Spielauschuss teilte die 40 Teams nach geographischen Gesichtspunkten in die vier Staffeln der neuen Kreisklasse ein.
Der FKPR-Spielauschuss teilte die 40 Teams nach geographischen Gesichtspunkten in die vier Staffeln der neuen Kreisklasse ein.

Neue Kreisklasse mit vier Staffeln und jeweils zehn Teams findet in der Prignitz Zustimmung

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06. Juli 2018, 23:41 Uhr

Der Fußballkreis Prignitz-Ruppin (FKPR) hat die untersten Spielklassen reformiert. Die 2. Kreisklasse fällt weg, dafür gibt es ab der neuen Saison 2018/19 eine Kreisklasse mit vier Staffeln mit je zehn Mannschaften. Eingeteilt nach geographischen Gesichtspunkten. Das beschloss der Spielausschuss auf seiner Sitzung in Neustadt (siehe gestrige Ausgabe). Die Reaktion darauf scheint im Altkreis Prignitz – nach einer kleinen Umfrage des „Prignitzer“ – positiv zu sein.

Der Fußballkreis hatte ursprünglich eine Variante einer 1. Kreisklasse mit drei Staffeln favorisiert. „Eine Umfrage unter ehemaligen Teams der 2. Kreisklassen ergab aber, dass die Vereine große Bedenken haben zwecks zu großer Ligen und zu kleiner Kader. Daher setzte sich in der Diskussion irgendwann der Gedanke der vier Kreisklassen-Staffeln durch“, erläuterte Thomas Leitert, Vorsitzender des FKPR-Spielausschusses.

Demnach wollte dieses Gremium einen Mittelweg zwischen zu kleinen Staffeln (2. Kreisklasse zuletzt nur mit seiben Mannschaften) und zu großen (14 Teams) schaffen. „Natürlich gibt es Grenzvereine die gern in einer anderen Staffel wären. Aber wir mussten 40 Vereine unterbringen. Und alle zufriedenzustellen ist wohl unmöglich“, sagte Leitert weiter. Und versprach: „Die Vereine werden, wie bereits diesmal schon geschehen, beteiligt.“

Einige Vereine fällen schon einmal ein positives Urteil. „Die regionale Aufteilung durch den Fußballkreis ist ganz gut gelungen, wenngleich das durch vier statt drei Staffeln weniger Saisonspiele zur Folge hat. Die meisten Spieler bedauern das, jedoch denke ich als Mannschaftsverantwortlicher dass so die Personalprobleme der meisten Mannschaften reduziert werden. Die einzelnen Spieler können sich beruflich oder hinsichtlich Urlaub auf weniger Spiele einstellen und auch der Spielplan ist aufgrund mehrerer freier Wochenenden flexibler“, meinte Martin Springer vom Berger SV. Er findet auch: „Es besteht mehr Anreiz, in die Kreisliga aufzusteigen, was den Stellenwert dieser Liga somit aufwertet.“

Kurz und knapp schilderte Sebastian Sturm die Zustimmung vom KSV Prignitz: „Das finden wir gut. Mehr Spiele. Kürzere Wege. Ortsderbys. Was will das Fussballherz mehr…“ teilte er mit.

Michael Schulz vom TuS Dallmin findet die Reform gut: „Die letzte Saison mit 14 Mannschaften pro Staffel hat sich aufgrund von Personalsorgen und den Witterungsverhältnissen im Februar/März als sehr schwierig erwiesen. Gerade zum Saisonende sind wir ganz schön auf dem Zahnfleisch gekrochen. Deswegen finde ich die Lösung mit zehn Teams pro Staffel gut gewählt. Ich erhoffe mir davon einen gelockerten Spielplan und die ein oder andere Möglichkeit, ein Spiel zu verschieben, wenn der Platz wirklich nicht bespielbar ist.“

Bei der Einteilung der Staffeln findet er es „einerseits schade, dass einige Duelle wie gegen Dergenthin oder Veritas II wegfallen, da wir uns mit diesen Teams sehr gut verstanden haben. Ich freue mich aber auch sehr auf die Spiele gegen Freyenstein und Maulbeerwalde, auf die sind wir bisher noch nie getroffen sind. Auch die Derbys gegen Karstädt und Berge werden sicherlich Highlights“, sagte Schulz.

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