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Handball : Urgestein und Rekordtorschütze

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Ehemaliger Schweriner Stefan Schröder morgen mit dem HSV Handball U23 zu Gast bei Blau-Weiß Perleberg

Das Warten hat ein Ende. Mit dem Freundschaftsspiel des SV Blau-Weiß Perleberg gegen die gerade in die 3. Liga aufgestiegene U23 des HSV-Handball beginnen am morgigen Samstag um 19 Uhr in der Rolandhalle die Aktionen zum Jubiläum 70 Jahre Handball Perleberg. Für die Anhänger dieser Sportart in der Prignitz ein Leckerbissen, für die Blau-Weißen die Chance, sich nach dem Verbandsliga-Abstieg mit einem schönen Erlebnis von den eigenen Fans zu verabschieden.

Abschied von den eigenen Fans – Den hat ein Spieler in den Reihen der HSV U23 nicht genommen. Trotz Insolvenz und Rückzug vom Spielbetrieb zu Beginn des Jahres, Stefan Schröder ist den Hanseaten treu geblieben. Als einziger Akteur des ehemaligen Bundesligakaders 2015/16.

Publikumsliebling Stefan Schröder spielt seit 2005 in Hamburg. Parallel dazu absolvierte der in Elmshorn wohnende Rechtsaußen eine Ausbildung zum Immobilienmakler und schaffte sich so ein zweites berufliches Standbein neben dem Handball. Der 34-jährige Schröder ist verheiratet und hat drei Kinder. Gründe – dazu kommt die Vereinstreue – dafür, dass er beim HSV Handball geblieben ist.

Stefan Schröder begann das Handballspielen in der Jugendabteilung vom SV Post Schwerin. Anschließend wechselte der Linkshänder zur SG Flensburg-Handewitt, bei der er anfangs im Jugendbereich und später im Herrenbereich aktiv war. 2004 wechselte er auf Leihbasis zur HSG Düsseldorf, 2005 dann nach Hamburg. Seine Erfolge sind beachtlich: Deutscher Meister 2004 und 2011, Pokalsieger 2003, 2004, 2006 und 2010, Supercup-Sieger 2006, 2009, Champions League Sieger 2013 sowie Gewinner des Europapokals der Pokalsieger im Jahr 2007.

Was vielleicht nicht alle Handballfans wissen: Schröder ist mit 21 Toren in einer Partie der Rekordtorschütze der Bundesliga-Historie. Im abschließenden Spiel der Saison 2008/2009 gelang ihm beim 43:16 gegen Absteiger Stralsunder HV besagte Anzahl. Der gebürtige Schweriner übertraf damit den 26 Jahre alten Rekord des Polen Jerzy Klempel (Frisch Auf Göppingen), der im Juni 1983 gegen TuS Hofweier 19 Tore erzielt hatte.

 

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erstellt am 05.Mai.2016 | 23:07 Uhr

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