Tischtennis : Überraschungsteam Groß Pankow

Dorit Köhn und der SV Perleberg 1994III zählen zum Spitzentrio der Tischtennis-Kreisklasse.
Dorit Köhn und der SV Perleberg 1994III zählen zum Spitzentrio der Tischtennis-Kreisklasse.

Neuling nach drei Siegen in der Tischtennis-Kreisklasse angekommen

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19. November 2014, 10:57 Uhr

In der Tischtennis-Kreisklasse der Herren entzerrt sich nach der Herbstpause das Bild mehr und mehr, der Spielbetrieb findet zu seinem Rhythmus. Besonders interessant sind das Geschehen an der Tabellenspitze und die Auftritte der Groß Pankower, die mit drei Siegen am Stück endlich in der Spielklasse angekommen sind.

Von besonderem Interesse war das Spitzenspiel des ESV Wittenberge IV beim SV Lok Pritzwalk. Beide Mannschaften waren unbesiegt. Am Ende behielten die Dömnitzstädter nach zweieinhalb Stunden mit 10:5 die Nase vorn, nicht zuletzt auch deswegen, weil sie in fünf der sieben Fünf-Satz-Spiele als Sieger vom Tisch gingen. Endeten die Doppelbegegnungen noch ausgeglichen, so fuhr das obere Paarkreuz des ESV Wittenberge IV nur einen einzigen Zähler ein. Das ist in einem Spitzenduell einfach viel zu wenig.

Groß Pankow lieferte durchweg kampfstarke und erfolgreiche Leistungen ab und feierte überraschend gleich drei Siege: Gegen den Pritzwalker SV IV mit 10:5, den ESV Wittenberge IV mit 10:8 und den SV Perleberg IV mit 10:4. Alle drei Kontrahenten dürften die Niederlagen vor den Spielen nicht auf dem Zettel gehabt haben. Mit diesen Erfolgen schoben sich die Pankower zwischenzeitlich auf den fünften Tabellenrang vor. Wenn sie künftig in Bestbesetzung antreten können, sollte jede Mannschaft vor den Rot-Weißen auf der Hut sein.

Der Pritzwalker SV V um Reiner Krüger ließ Empor/Rot-Grün Wittenberge mit 10:0 keine Chance. Der Pritzwalker SV IV behauptete sich beim SV Perleberg IV mit 10:1. Allein vier Fünf-Satz-Spiele endeten erfolgreich für die Gäste. Den Ehrenpunkt für den Gastgeber erkämpfte Klaus Marks gegen Alfred Röhrich im fünften Satz.

Der SV Perleberg 1994 III ist zu einem stabilen und leistungsstarken Team zusammengewachsen und stellt inzwischen für alle Mannschaften in der Kreisklasse eine hohe Hürde dar. Das erfuhr Empor/Grün-Rot Wittenberge bei der 3:10-Niederlage. Wenn auch recht eng geführte Spiele den Reiz dieser Partie ausmachten, zu Siegen reichte es bei den Gästen nur zweimal für Bodo Porath und einmal für Heino Hartig.

Der ESV Wittenberge IV stieß beim SV Perleberg IV auf weniger Widerstand als erwartet. Mit 10:2 für die Elbestädter fiel das Ergebnis deutlich aus. Für Perleberg punkteten Klaus Marks gegen Erik Braband (3:2) und Duc Thang Luong gegen Patricia Handke (3:1). Für den ESV punkteten Bracklow (2,5), Zimmerling (2,5), Braband (2,5) und Handke (1,5).

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