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Hallenfussball : Überraschung nur knapp verpasst

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Kicker vom ESV/Veritas Wittenberge-Breese belegen bei Ü50-Hallenlandesmeisterschaften in Kolkwitz ungeschlagen Rang vier

von
erstellt am 16.Feb.2015 | 10:29 Uhr

Die Oldies vom ESV/Veritas Wittenberge-Breese haben bei den Ü50-Hallenmeisterschaften des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB) im Kolkwitz-Center nahe Cottbus eine Überraschung nur knapp verpasst. Die Elbestädter verloren nach starker Vorrunde das Spiel um Platz drei gegen Titelverteidiger Blau-Weiß Groß Lindow mit 5:6 nach Neunmeterschießen. Den Titel sicherte sich Gastgeber SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz mit einem 3:1-Finalsieg gegen Preussen Eberswalde.

„Mit etwas mehr Glück und Nervenstärke war sogar der Turniersieg möglich“, so Wittenberges Mannschaftsbetreuer Werner Dorn, der trotzdem voll des Lobes über sein Team war. „Die Leute waren von uns überrascht, haben aber gesehen, dass auch in der Prignitz ordentlicher Fußball gespielt werden kann.“

Die Auslosung bescherte den Elbestädtern mit dem FC Energie Cottbus, Blau-Weiß Lindow und der TSG Lübbenau starke Gegner. „Im ersten Turnierspiel gegen Energie waren wir spielbestimmend“, so Dorn, der nach Toren von Albrecht Dittmann (2) und Armin Gutsche einen 3:1-Sieg seines Teams sah und selbst überrascht war, „dass es so gut für uns lief.“

Auch im zweiten Spiel gegen Lübenau spielten die Wittenberger ihren Stil locker weiter. Nach dem 4:2 (Tore: Gutsche (2), Enrico Schädler, Steffen Kamprad) standen die Prignitzer bereits im Halbfinale. Gegen Lindow ging es dann um den Gruppensieg. In einem verteilten Spiel zwei gleich starker Teams behielt der ESV/Veritas am Ende durch ein Treffer von Torwart Uwe Schulz knapp mit 1:0 die Oberhand. „Der Sieg war aber schon ein wenig glücklich“, gestand Werner Dorn.

Im Halbfinale trafen die Elbestädter dann auf den FV Preussen Eberswalde, denen mann in der Qualifikationsrunde vor zwei Wochen in Premnitz noch mit 0:3 unterlegen war. Und auch diesmal gingen die Preussen in Front. Karsten Wennschauer rettete die Wittenberger aber mit seinem 1:1-Ausgleichstreffer nach schönem Solo ins entscheidende Neunmeterschießen. Hier hatte Eberswalde dann die besseren Nerven, gewann das Duell vom Punkt mit 2:1 und zog ins Endspiel ein. Das zweite Halbfinale entschied Gastgeber Cottbus-Ströbitz gegen Lindow ebenfalls nach Neunmeterschießen mit 5:3 für sich.

Im Spiel um Platz drei zwischen dem ESV/Veritas und Lindow schenkten sich beide Teams nichts. „Es ging hin und her“, so Betreuer Dorn. Bis kurz vor Schluss führte der Titelverteidiger mit 4:3, ehe Enrico Schädlich doch noch der Treffer zum 4:4 gelang. Zuvor hatten Armin Gutsche (2), mit fünf Treffern am Ende bester Schütze seines Teams, und Olaf Hoppe für die Prignitzer getroffen. Im Duell vom Neunmeterpunkt zogen die Wittenberger dann aber erneut mit 1:2 den Kürzeren. So beendeten die Elbestädter das Turnier zwar in der regulären Spielzeit ungeschlagen, wurden am Ende aber nur Vierte.

Zu feiern gab es dann doch noch etwas: Der ESV/Veritas stellte mit Uwe Schulz den nach Meinung der Turnierleitung besten Mann zwischen den Torpfosten. Bester Torschütze des Turnieres wurde Lothar Joppek vom FC Energie Cottbus mit sieben Treffern in vier Spielen, bester Spieler Frank Hylla aus Eberswalde. 

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