Reiten : Turnier verdient mehr Zuschauer

Der jetzt für das Landgestüt Redefin startende Karstädter Lukas Burmeister gewann auf Loreley das Zwei-Phasen-Springen der Klasse M.  Fotos: oliver knoll (2)
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Der jetzt für das Landgestüt Redefin startende Karstädter Lukas Burmeister gewann auf Loreley das Zwei-Phasen-Springen der Klasse M. Fotos: oliver knoll (2)

Guter Sport beim dreitägigen Reit- und Springturnier des RFV Groß Lüben

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28. Mai 2017, 22:58 Uhr

Mit dem Sieg von Steffen Krehl (Ländlicher RFV Lentzke) auf Charly Brown von Berkenkamp im M-Springen mit Stechen um den großen Preis der Volk- und Raiffeisenbank Prignitz endete gestern das dreitägige Reit- und Springturnier des RFV Groß Lüben.

Krehl blieb im Stechen fehlerfrei und lag mit 40,75 Sekunden vor Heiko Strohbehn (RFV Landgestüt Redefin) auf Asura (44,41). Knapp dahinter landete Steffen Krehl mit seinem zweiten Pferd Conchito auf Rang drei (44,51). Fünf der 17 Starter hatten sich für das Stechen qualifiziert. Den Prignitzer Teilnehmern Thomas Kann (RFV Uenze) auf Leonardo da Vinci und Maria Banik (RFV Bresch) auf Centa-Ko gelang das nicht.

In den 22 Prüfungen wurde den Besuchern guter Reitsport geboten. Apropos Besucher. Deren Anzahl – insgesamt vielleicht gerade einmal im vierstelligen Bereich – bereitete den Verantwortlichen Kopfzerbrechen. „Wir sind mit dem Turnier sehr zufrieden, hatten gute Starterfelder und gute Bedingungen. Nur mit der Zuschauerzahl sind wir nicht zufrieden“, sagte der Vereinsvorsitzende Hans-Dieter Haas. Und begab sich sofort auf Ursachensuche. „Wir haben uns diesen Termin ausgesucht. Vielleicht war insgesamt zu viel los, vielleicht hat einige die Übertragungen des Springderbys in Hamburg abgehalten oder vielleicht war es auch zu warm“, spekulierte Haas und fügte hinzu: „Wir bleiben bei diesem Termin. Im nächsten Jahr kann es schon anders aussehen“.

Diejenigen, die nicht in Groß Lüben waren, haben einiges verpasst. So das besondere Comeback von Dr. Friedhelm Finschow vom RFV Uenze. „Das war heute mein erstes M-Springen seit 20 Jahren“, erzählte der Vorsitzende des Uenzer Reitvereins in der Meldestelle. Und auch wenn es im Zwei-Phasen-Springen mit Carras nach zwei Abwürfen nicht für einen vorderen Platz reichte, die Freude war bei ihm nicht zu übersehen.

Für einen anderen Prignitzer – ein Vereinskamerad von Friedhelm Finschow – reichte es dagegen mehrfach zu vorderen Plätzen. Stephan Hoffmann gewann gleich Springprüfungen. Die wichtigste Prüfung im Viereck, die M-Dressur, holte sich Jeannette See vom RV Lindenhof/Klein Woltersdorf auf Washanti.

Auch die jüngsten Reitsportler fanden in Groß Lüben wieder ihre Bühne. Den Sieg im Standard-Spring-Wettbewerb sicherte sich Emely Bergemann (RFV Putlitz) mit Le Ehlo. Und im Führzügel-Wettbewerb setzte sich Chantal Allysha Wagner (Voltigier-RFV Demerthin) mit Nordstern durch.  

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