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Volleyball : Turnier endet früher als erwartet

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Verletzungen und durch Regen rutschiger Rasen zwingen Organisatoren zur vorzeitigen Beendigung des Turnieres

Das große Volleyballspektakel dauerte nur einen Tag. In Abstimmung mit den teilnehmenden Mannschaften entschlossen sich die Organisatoren den 23. Volleyballsommers des SV Empor/Grün-Rot Wittenberge mit dem 13. Sparkassen-Cup am gestrigen Vormittag vorzeitig zu beenden. Der Grund waren Verletzungen am ersten Turniertag und der gestern durch den Regen in der Nacht sehr rutschiger Untergrund der Spielflächen.

Das Ernst-Thälmann-Stadion leerte sich gestern Morgen sehr schnell. Schade für die Organisatoren, die nach der Absage wegen des Hochwassers im vergangenen Jahr viel auf die Beine gestellt und kräftig die Werbetrommel gerührt hatten, um das Turnier am Leben zu erhalten. Und sie schienen auf einem guten Weg.

„Wir mussten leider abbrechen. Nach den Verletzungen von gestern und dem Regen in der Nacht und am Vormittag war das Risiko zu groß“, sagte Hans-Jürgen Miksch, einer der Organisatoren. Zwei Akteure hatten sich Samstag schwer verletzt (Offener Bruch und Knie). Das beeindruckte offensichtlich die anderen Spielerinnen und Spieler. Und der nasse Rasen im Ernst-Thälmann-Stadion (Volleyballer tragen keine Stollenschuhe) wohl auch. „Wir haben am Sonntagmorgen alle Mannschaften zusammengerufen und ihnen angeboten, dass sie entscheiden können. Und sie haben sich für den Abbruch entschieden“, erklärte Hans-Jürgen Miksch.

Sein Mitstreiter aus dem Organisationsteam, Mario Linke, zeigte volles Verständnis für diese Entscheidung, dachte aber etwas mit Wehmut an den – bis zu den Verletzungen – gelungenen ersten Turniertag zurück. „Es sind nach der Absage im vergangenen Jahr doch gleich wieder 56 Mannschaften gekommen. Und wir haben alle 21 Anlagen genutzt, jeder hat sehr viel Spielzeit bekommen“, sagte er. Einige Volleyballer halfen sogar noch bei anderen Teams aus, kamen so auf sieben bis acht Spiele in Folge. Und bei den Mixed-Teams – dort mussten immer zwei Frauen auf dem Spielfeld stehen – war es gerade für die Damen sehr anstrengend.

Sieger und Platzierte soll es bei der abgebrochenen Veranstaltung aber geben. „In einigen Kategorien, die in Hin- und Rückrunde gespielt haben, könnten wir nur die Hinrunde werten. In den anderen Kategorien werden wir uns etwas überlegen“, erklärte Mario Linke.

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erstellt am 30.Jun.2014 | 08:25 Uhr

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