Trotz Handicap aufs Siegertreppchen getanzt

Die Wittenberger Rock'n'Roll-Paare  Konstantin Sell und Lea Sophie Friede sowie Tabea und Jonas Gagelmann (v.l.).
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Die Wittenberger Rock'n'Roll-Paare Konstantin Sell und Lea Sophie Friede sowie Tabea und Jonas Gagelmann (v.l.).

Wittenberger Rock´n´Roller überzeugen beim Nordcup-Abschlussturnier in Iserlohn

svz.de von
31. März 2014, 16:18 Uhr

Mit guten Ergebnissen und Platzierungen, darunter ein erster Platz für das Geschwisterpaar Tabea und Jonas Gagelmann, kehrten die Rock'n'Roller des Tanzcentrums Wittenberge vom letzten Nordcupturnier der Saison aus Iserlohn zurück. Dort entschied sich, welche Paare die Qualifikation zur nord- und süddeutschen Meisterschaft erreichen beziehungsweise wer bei diesen großen Meisterschaften erst im Halbfinale als gesetztes Paar einsteigen darf.

In Iserlohn lag das Hauptaugenmerk bei den zwei Juniorenpaaren. Madita Kudla und Leon Weber sowie Lea Sophie Friede und Konstantin Sell zeigten in dem leistungsmäßig sehr starken Starterfeld der Vorrunde Nerven. Kudla/Weber schieden nach einer leicht missglückten Landung beim neu einstudierten „Münch“ trotz sonst sehr ansprechendem Vortrag aus dem Wettbewerb aus und belegten einen soliden elften Platz. Friede/Sell zogen ins Finale ein. Dort gaben sie alles und tanzten eine wunderschöne, sehr schwere Folgen mit anspruchsvollen Akrobatiken. Auch an der Ausstrahlung waren sie kaum zu überbieten. Überglücklich erreichten sie nach den favorisierten Iserlohnern Lucy Wiedemeyer und Oliver Kurzaj den zweiten Platz. Ein großer Pokal war der Lohn für die Prignitzer.

Ebenso hat sich das Duo, punktgleich mit dem Siegerpaar, auf den zweiten Platz der Nordcupserie gesetzt. Einem Start bei den großen Meisterschaften steht nun für Friede/Sell nichts mehr im Wege.

Die Newcomer des Wittenberger Tanzcentrums, Laura Maslo und Maik Bösenberg, hatten fleißig trainiert und zeigten eine tolle Choreographie mit vielen Akrobatiken, die aber auf dem Turnier noch nicht ganz so wie beim Training gelangen. Sie wurden Zwölfte. Was durchaus beachtlich ist, ließen sie doch mehrere gestandene C-Paare hinter sich. Erschwerend für das Paar ist, dass Bösenberg in der Schweiz wohnt und somit beiden noch einige gemeinsame Trainingseinheiten zur Perfektion fehlen. Sie starteten außerhalb der Nordcupwertung.

Die in der B-Klasse tanzenden Geschwister Tabea und Jonas Gagelmann gingen leicht angeschlagen an den Start. Tabea hatte mit einem „steifen Hals“ zu kämpfen. Die Fußtechnikrunde lief jedoch optimal. In der Akrobatikrunde tanzten die Geschister deswegen etwas verhaltener als sonst. Trotzdem ertanzten sie sich den Sieg und belegen am Ende der Nordcupserie nach fünf Turnieren mit fünf Siegen unangefochten den ersten Rang.

Nach Iserlohn steht fest, dass sich alle Wittenberger Turniertänzer der Nordcupserie für die nord- und süddeutsche Meisterschaft qualifiziert haben.



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