Fussball : Traum in acht Minuten zerstört

Kein Durchkommen – Bis in die Schlussphase der Verlängerung hinein stoppten Frederik Töpfer (l.), Martin Behrend (M.), Christian Becken und das Einheit-Team jeden Angriff der Elf aus Schöneiche.
Kein Durchkommen – Bis in die Schlussphase der Verlängerung hinein stoppten Frederik Töpfer (l.), Martin Behrend (M.), Christian Becken und das Einheit-Team jeden Angriff der Elf aus Schöneiche.

Starkes Einheit-Team scheitert im Pokal erst nach Verlängerung 0:2 gegen Schöneiche

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21. August 2016, 21:54 Uhr

Am Ende fehlten den Fußballern des SSV Einheit Perleberg acht Minuten. Bis tief in die Verlängerung der Erstrundenpartie im Landespokal hinein bot die Landesliga-Elf dem Oberligisten Germania Schöneiche mehr als nur Paroli. Erst dann mussten sich die Gastgeber geschlagen geben, verloren nach 120 Minuten vor 131 Zuschauern im Jahnsportpark doch recht unglücklich mit 0:2 (0:0, 0:0).

Ein Zweiklassen-Unterschied war während der gesamten Spielzeit nicht zu erkennen. Die Perleberger standen und verschoben in der Defensive gut, gingen engagiert in die Zweikämpfe und ließen nichts zu. Bei diesem großen Aufwand war es verständlich, dass es vorn keine Chancen im Minutentakt gab. „Aber das sieht gut aus“, motivierte Einheit-Kapitän Björn Bauersfeld seine Mitspieler beim Gang in die Halbzeitpause lautstark.

Nach Wiederbeginn das gleiche Bild. Kampfstarke Gastgeber trafen auf die auf Geduld setzenden Schöneicher. Und je länger die Partie dauerte, desto mutiger wurde das Team von Trainer André Schutta. Der eingewechselte Lewin Neukirch schüttelte seine Gegenspieler ab und scheiterte erst in einer Eins-gegen-Eins-Situation an Germania Torwart Chris Küter (73.). Auch die Gäste hatten noch Chancen. Die vereitelte aber Kevin Torster.

In die Verlängerung startete Schöneiche mit zwei Gelegenheiten, auf der Gegenseite parierte Küter einen Schuss von Martin Behrend. Dann begannen die letzten acht Minuten. Der Oberligist spielte einen Pass in die Spitze, der eingewechselte Alexander Schadow lief allein auf das Tor zu, erreichte das Leder knapp vor Kevin Torster und spitzelte es zum 0:1 ins Netz. Die Perleberger reklamierten eine Abseitsstellung des Schützen, doch Schiedsrichterassistent Ulf Mittmann deutete während der Aktion ein weiterspielen an. Schiedsrichter Tino Stein (Brieselang), der in einigen Situationen den Perlebergern gegen über recht kleinlich pfiff, aber insgesamt keinen gravierenden Fehler machte, schloss sich dieser Meinung an.

Jetzt kam es knüppeldick für Einheit. Der bereits verwarnte Patrick Mostaller sah die Ampelkarte und erneut Schadow sorgte mit dem 0:2 (119.) für die endgültige Entscheidung. Aber auch Schöneiche beendete die Partie nicht komplett. Ein Akteur sah kurz vor Schluss die Rote Karte.

Insgesamt gesehen eine starke Leistung der Perleberger. Das sollte auch das Publikum mit dem Besuch des ersten Liga-Heimspiels am kommenden Samstag gegen den SV Zehdenick honorieren.

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