Fussball-Landesklasse : Trainer redet Klartext

Veritas-Akteur Tobias Bober (2. v. l.) wird auf dem Weg zum Tor vom Golmer Jan Großer (l.) attackiert.
Veritas-Akteur Tobias Bober (2. v. l.) wird auf dem Weg zum Tor vom Golmer Jan Großer (l.) attackiert.

Veritas Wittenberge/Breese kassiert deftige 0:6-Heimniederlage gegen Grün-Weiß Golm

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01. September 2019, 21:31 Uhr

Wenn ein Spieler nach einem Debakel beim Weg in die Kabine zu den treuen Anhängern „Entschuldigung“ sagt, spricht das Bände. Zeigt aber auch ein Maß an gesunder Selbsteinschätzung. Denn es war zumindest in den zweiten 45 Minute eine mehr als schlechte Leistung der Landesklasse-Fußballer des FSV Veritas Wittenberge/Breese, die am Ende in der 0:6 (0:1)-Heimniederlage gegen Grün-Weiß Golm gipfelte. Aus den ersten drei Saison (Heim-)spielen holte Veritas nur einen Punkt – ein Fehlstart.

„Bis zum Gegentor haben wir gut mitgehalten, gut die Räume zugestellt. Dann hat der Schiedsrichter gesagt, dass er bald zur Pause pfeift. Da haben wir abgeschaltet“, kommentierte der diesmal an der Seitenlinie für die Gastgeber-Elf verantwortliche Co-Trainer Maik Stolz (Coach Manuel Roeseler war privat verhindert) den ersten Gegentreffer. Robert Erdmann traf zum 0:1 für Golm (45. +3). Zu diesem Zeitpunkt fehlte bei den Platzherren bereits Alexander Helzel. Der Mittelfeldspieler musste vor dem Wechsel wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. Für ihn kam Benjamin Cudjoe.

Der Versuch der Veritas-Elf, nach Wiederbeginn dem Spiel eine Wende zu geben, war schnell über den Haufen geworfen. Innerhalb von sechs Minuten erhöhten Erdmann (51.), Mathias Vogel (56.) und Conrad Mantei (57.) auf 0:4 für Golm.

„Danach hat das Mittelfeld die Abwehr allein gelassen. Aber wir hätten insgesamt mehr den Ball halten müssen und so versuchen, das Ergebnis im Rahmen zu halten“, sagte Maik Stolz. Und dann sprach der Coach deutliche Worte: Das war in der Schlussviertelstunde fast schon ein wenig wie Arbeitsverweigerung. Wir müssen uns in den nächsten Wochen ernsthaft hinterfragen, was wir wollen. Dabei geht es auch um die vielen Absagen aus unterschiedlichen Gründen“. Die beiden Schlusspunkte zum 0:6-Debakel setzte Christian Gerstenberger-Zange (79., 90.).

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