Cheerleading : „Todesabgang“perfektioniert

Im Trainingscamp voll motiviert: Trainer und Aktive der Perleberg Princess Cheerleader.
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Im Trainingscamp voll motiviert: Trainer und Aktive der Perleberg Princess Cheerleader.

Perleberger Cheerleader feilten im Trainingscamp in Hohen Neuendorf an ihrer Choreografie

svz.de von
05. Dezember 2013, 00:33 Uhr

170 Brandenburger Cheerleader aus sieben Vereinen trainierten jüngst mit Mitgliedern des deutschen Nationalteams, die als Trainer fungierten, gemeinsam in Hohen Neuendorf und bekamen Tipps von den Top-Coaches. Mittendrin auch die Perleberg Princess Cheerleader.

30 von ihnen nutzten das Wochenende im Camp, um neue Ideen zu sammeln und fleißig zu trainieren. Die kleinen Princesschen lernten neue Aufgänge und übten an ihrer Pyramide. Nebenbei bestaunten sie die anderen großen und kleinen Trainingscampteilnehmer aus Potsdam, Lübben, Schönwalde, Bernau, Werder und Hohen Neuendorf. Außerdem trainierten die elf Prinzessinnen mit einem „Dauerlächeln“ an ihren Rädern und Rollen, die die Grundlage für schwierigere Elemente wie Überschläge und Saltis sind. An diesen übte das Perleberger Jugendteam bereits.

Vom ehemaligen Bundesliga-Turner Marco Lamm holten sie sich Tipps und schafften die langsamen „Bogengänge“ und schnellen Flickflacks. Motivator war zusätzlich eine aufblasbare 14-Meter-Turnmatte mit Federeffekt, auf der Turnelemente angstfrei und mit zusätzlichem Schwung trainiert werden konnten. Und als Pausenhöhepunkt nutzten die Jüngsten diese als Hüpfburg.

Im Bereich Pyramiden klappte bei den Crown Princess zum ersten Mal der einbeinige Stand mit Spreizfigur bei beiden neuen Flyern. Und trotz großer Überwindung funktionierte auch der Todesabgang – einem gerollten Abgang, bei dem sich der Flyer während der Abwärtsbewegung ruckartig zu seinen Beinen hinabbeugt.

Motiviert meldete sich auch ein Quintett aus Princess-Urgesteinen zurück. Die fünf Ladies machten sich mit ihrem Trainingserfolgen Lust auf mehr – der Rollenabgang und die „Liberty“ sollen zukünftig weiter trainiert werden. Heiße Rhythmen und coole Grooves sorgten darüberhinaus für Kurzweil während des Camps. Volle Konzentration war hier ebenfalls gefordert, wenn Marie Hagemeister vom ALBA Berlin- Danceteam die Choreografie und die Moves der Tänze ansagte.

Die Princess-Trainer waren vollauf zufrieden mit ihren Mädels und Jungs. „Diese Wochenenden bringen nicht nur sportliche Fortschritte, sondern sind auch tolle Erlebnisse. Wir bekommen neue Ideen, sehen was die anderen Teams so machen und verbringen ein tolles Wochenende zusammen,“ erklärt Peggy Fölkel.

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