Titel meisterlich gesichert

Jörg Pekrul und Groß Pankowr SV II sind Meister der Tischtennis-Kreisliga.
Jörg Pekrul und Groß Pankowr SV II sind Meister der Tischtennis-Kreisliga.

Tischtennisspieler des Groß Pankower SV Rot-Weiß II nach 10:3 gegen Lok Pritzwalk Kreismeister

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16. April 2019, 23:23 Uhr

Prignitz | Die Tischtennisspieler des Groß Pankower SV Rot-Weiß II ließen sich den Kreistitel am letzten Spieltag nicht mehr nehmen. Sie besiegten Lok Pritzwalk meisterlich mit 10:3. Der SV Perleberg hatte vergeblich auf einen Ausrutscher gehofft und bezwang den starken Rivalen Pritzwalker SV IV sicherheitshalber mit 10:2. Für die Platzierungen in der Tabelle waren die Ergebnisse der weiteren Begegnungen ESV Wittenberge V gegen SV Perleberg III (6:10) und ESV Wittenberge VI gegen Groß Pankow III (10:5) ohne Bedeutung.

Entschieden wurde der Titelkampf erst in der Schlussphase der Saison. Was sich zum Start angekündigt hatte, dass die Groß Pankower den Perlebergern das Leben schwer machen würden, ist nicht nur eingetroffen, sondern wurde mit dem Titelgewinn übertroffen. Mit Rüdiger Knöpfel, der in der 1. Halbserie mit entscheidend die Grundlage gelegt hat, Peter Sachers, Erhard Bohnsack, Arthur Henning und Jörg Pekrul waren die Pankower am gleichmäßigsten besetzt. Diese Ausgeglichenheit fehlte den Perlebergern in den entscheidenden Partien. Sollten die Pankower ihr Aufstiegsrecht in die 3. Landesklasse wahrnehmen, muss ihnen um den Verbleib dort nicht bange sein.

Der Pritzwalker SV IV, ein wenig als das Zünglein an der Waage gehandelt, konnte diese Rolle in den dafür wichtigen Momenten nicht ausfüllen. Sie erspielten sich allerdings überlegen Platz drei und ließen die restliche Konkurrenz deutlich hinter sich.

In Perleberg werden immer wieder die Nachwuchstalente in den Herrenspielbetrieb integriert. Der Erfolg gibt dem SVP mit Platz vier Recht. Dabei erzielten die Jugendlichen in ihren Einsätzen bemerkenswerte Ergebnisse. Der nächste Leistungsschub wird nicht lange auf sich warten lassen.

Lok Pritzwalk fand erst in der Rückrunde mit Jens Calmon zurück in die Erfolgsspur. Das reichte am Ende noch zu Platz sechs, ganz dicht hinter dem Pritzwalker SV V.

Eine völlig neue Erfahrung musste der ESV Wittenberge machen. Bislang mischten die Eisenbahner im Kreisspielbetrieb immer ganz oben mit, diesmal landeten beide Mannschaften am Tabellenende, lediglich Groß Pankow III konnten sie hinter sich lassen. Aufstellungssorgen können nur bedingt ins Feld geführt werden, denn davon sind alle anderen Mannschaften mal mehr, mal weniger ebenso betroffen.

Ganz optimistisch startete Groß Pankow mit einer dritten Mannschaft in die Saison. Dass am Ende der letzte Tabellenplatz mit nur vier Punkten auf dem Konto heraussprang, spiegelt nicht automatisch das Leistungsniveau wider. Es fehlt offensichtlich noch an Wettspielerfahrung. Andererseits werden einmal gemeldete Spieler im Team auch eingesetzt. Jeder bekommt Spielpraxis. Das ist zielführend und ja der Sinn von Mannschaftsarbeit und Teamgeist.

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