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Leichtathletik : Teilnehmer loben Jahnsportfest

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Bei 33. Auflage präsentieren sich 310 Aktive aus 35 Vereinen in Rekordlaune

von
erstellt am 10.Mai.2016 | 20:37 Uhr

Das Jahnsportfest des SSV Einheit Perleberg stand am vergangenen Wochenende einmal mehr auf sehr gutem sportlichem und organisatorischem Niveau. Und die 310 Aktiven aus 35 Vereinen präsentierten sich auch bei der 33. Auflage des Leichtathletik-Wettkampfs in Rekordlaune. Insgesamt 37 Stadionrekorde, viele persönliche Bestleistungen und Normerfüllungen, die zum Start bei nationalen Titelkämpfen berechtigen, wurden aufgestellt.

Erstmals ging die Traditionsveranstaltung über zwei Wettkampftage. „Dies wurde positiv aufgenommen. Es gab viel Lob von den Teilnehmern“, sagte Udo Brandl, der erneut die organisatorischen Fäden in den Händen hielt, und sich im Namen des Gastgebers bei allen Helfern, Kampfrichtern und Sponsoren für die Absicherung dieser Mammutveranstaltung bedankte. Mit den Teilnehmerzahlen war Brandl aber nicht ganz zufrieden war. „Es hätten gern noch etwas mehr sein können.“

Sportlich wussten insbesondere die Gäste von den Sportclubs aus Schwerin, Magdeburg oder Potsdam sowie von den Leichtathletikvereinen aus Hohen Neuendorf oder Löwenberg zu überzeugen und stellten Stadionrekorde am Fließband auf. Gleich drei neue Bestmarken markierte Maria Rappel (LG Niederbarnim) bei der weiblichen Jugend 14 über 100 Meter (13,08 s), 80 m Hürden (11,90 s) und im Weitsprung (5,27 m). Ebenfalls drei Stadionrekorde gingen auf das Konto von Lara-Noelle Steinbrecher (SC Magdeburg) in der Jugend W13 über 75 m (10,04 s), 800 m( 2:32,84min) und über die 60 m Hürden(10,24 s).

Im erstmals ausgetragenen Siebenkampf, der laut Udo Brandl „sehr gut angenommen wurde“, erfüllten Julia Drümmer (w14) und ihr Team vom SC Potsdam sowie Henriette Gruhn (SV electronic Hohen Neuendorf) in der weiblichen Jugend U16 die Norm für die Deutschen Meisterschaften.

Gar einen Landesrekord für Mecklenburg-Vorpommern stellte Karsten Schneider (SSV Binz) mit 14,26 m im Kugelstoßen der Altersklasse M50 auf. Der ehemalige Athlet von Dynamo Perleberg und Vize-Weltmeister seiner Altersklasse gewann das Duell mit der Sechs-Kilogramm-Kugel gegen den Wurftrainer vom SSV Einheit, Toralf Jastram (13,16m). Im Speerwurf revanchierte sich Jastram und gewann mit einer Weite von 44,86m klar vor Schneider (36,62m).

Aber auch die jungen Athleten der LG Prignitz stellten ihr Leistungsvermögen eindrucksvoll unter Beweis. So stellte Lea Bahl vom SSV Einheit Perleberg im Dreisprung mit 10,81m einen neuen U20-Kreisrekord auf. Zoé Stephan (Hertha Karstädt) verbesserte die Stadionbestmarke im Diskuswurf in der für sie höheren Altersklasse w14 auf 27,16 m. Auch Wilhelm Paproth (LG Prignitz) stellte im Speerwurf mit 51,26 m einen neuen Stadionrekord für die männliche Jugend U20 auf.

Doppelsiege feierten unter anderem die Perleberger Anna Altenburg (w15) im Weit- und Dreisprung sowie Louis Sachse (m12) im Speerwurf und Hochsprung. Zweimal ganz oben auf dem Siegerpodest stand auch Ole Bethmann in der Altersklasse Kinder m8 und jünger. Das Talent von Einheit Perleberg gewann die 800 Meter in 3:13,87 Minuten und warf den 80 Gramm schweren Schlagball auf 29,60 m.

„Leider waren die Weit- und Dreisprungwettbewerbe vom Winde verweht. Daraus resultieren auch die ernüchternde Wettkampfergebnisse“, haderte Einheit-Trainer Udo Brandl ein wenig mit den ungünstigen Wetterverhältnissen. Die können beim 34. Stadionfest im kommenden Jahr dann vielleicht schon wieder besser sein. Als Termin nannte Udo Brandl den 27./28. Mai 2017.

 

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