zur Navigation springen

Handball : Team soll sich weiterentwickeln

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Handballerinnen des PHC Wittenberge sind sportlich aus Verbandsliga abgestiegen, hoffen aber auf einen Platz für Saison 2014/15

von
erstellt am 24.Apr.2014 | 07:49 Uhr

Trotz einer Steigerung und Weiterentwicklung während der Saison haben die Handballerinnen des PHC Wittenberge sportlich den Klassenerhalt in der Verbandsliga Nord verpasst. Das steht bei fünf Punkten Rückstand auf den rettenden 10. Platz schon vor den beiden noch ausstehenden Spieltagen fest. Dennoch versucht der Verein, die Frauen auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga antreten zu lassen.

„Bei unserer letzten Mannschaftssitzung haben sich fast alle für den Verbleib in der Verbandsliga entschieden. Also eine spielfähige Mannschaft ist durchaus gegeben“, sagte Trainer und PHC-Vorstandsmitglied Andreas Teluk. Und die Mannschaft hat zwar in der noch laufenden Spielzeit erst ein Spiel gewonnen (25:24 gegen Hennickendorf) und beim 20:20 gegen SV 1949 Eichstädt einen Zähler geholt, aber vor allem in der Rückrunde war sie bei den Niederlagen gegen Finowfurt (24:25), in Oranienburg (17:19) und gegen HSV Bernauer Bären (18:24) dicht an einer Überraschung.

Diese Entwicklung soll fortgesetzt werden. In der Verbandsliga. Denn auf Kreisebene ist das Niveau schlechter und die Fahrten werden nicht unbedingt kürzer. „Im Spielbezirk A gibt es keine Frauenstaffel. In der Spielunion B kommen wir mit den Frauen nicht rein. Barnim und die Uckermark sind dagegen wegen der Fahrkosten. Nur Oberhavel würde dem zustimmen. Wäre noch der Spielbezirk C. Aber da sind es fast genau dieselben Fahrten und Anzahl der Mannschaften“, erklärte Andreas Teluk.

Bleibt die Hoffnung auf einen Platz in der Verbandsliga. „Aufsteiger in die Verbandsliga wird es wohl kaum geben. Liebenwalde geht aber hoch in die Brandenburgliga. Das heißt zwei Startplätze wären sowieso frei. Unterm Strich bleiben wir wohl in der Verbandsliga drin. Ist auch das vernünftigste alleine schon wegen den Schiedsrichtern, die zentral angesetzt werden“, sagte Andreas Teluk zur Situation.

Bleiben die Damen Verbandsligist und hält die gute Entwicklung im Nachwuchsbereich des PHC an, wird der Verein für die kommende Saison noch mehr engagierte Trainer, Betreuer und Übungsleiter brauchen. Denn: „In der kommenden Saison sind höchstwahrscheinlich zehn Mannschaften im Spielbetrieb beim PHC. Mit Abstand die meisten von allen 16 Vereinen in der Spielunion A“, meinte der PHC-Schatzmeister.

Doch zurück zur noch laufenden Saison: Am Sonnabend bestreiten die PHC-Frauen ihr letztes Heimspiel dieser Spielzeit. Um 15 Uhr geht es in der OSZ-Halle gegen den Tabellenvierten SSV PCK 90 Schwedt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen