zur Navigation springen
Sport in der Prignitz

11. Dezember 2017 | 16:30 Uhr

Handball : Team belohnt sich selbst

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

PHC nach starker Mannschaftsleistung 29:26 (14:12) gegen Oranienburg II

svz.de von
erstellt am 21.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Die Handballer des PHC Wittenberge bleiben im Kalenderjahr 2016 ungeschlagen. Sie gewannen ihr Brandenburgliga-Heimspiel gegen den Oranienburger HC II in der gut besetzten OSZ-Halle nach starker Mannschaftsleistung 29:26 (14:12) und holten aus den vergangenen vier Spielen 6:2 Punkte.

Der fünfte Saisonsieg fiel dem PHC nicht leicht, war aber verdient. Grundlage für den Erfolg war eine gute Abwehrleistung. „Mir hat unsere Abwehr in den letzten Spielen gefallen. Wir schaffen es jetzt, den Gegner um die 25 Tore zu halten“, sagte ein zufriedener PHC-Trainer Marcin Feliks. So auch gegen den OHC II. Und das, obwohl es den Wittenbergern nicht ganz gelang, den Gäste-Routinier und teilweise immer noch Drittliga-Spieler Christian Riedel unter Kontrolle zu halten.

So machte der PHC dann aus dem anfänglichen Rückstand von 5:7 mit fünf Toren in Folge eine 10:7-Führung. Dann wurde es gegen Ende der ersten Hälfte etwas hektisch, beiden Teams gelang mehrere Minuten kein Treffer. Die Wittenberger fingen sich und nach Ablauf der ersten 30 Minuten erzielte Martin Giske per Freiwurf über die Oranienburger Abwehr hinweg ins obere Eck den Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang blieben die Prignitzer stets in Front. Aber so richtig abhängen ließen sich die Gäste nicht, verkürzten mehrfach den Rückstand auf nur ein Tor. Doch die Wittenberger bewahrten die Ruhe und spielten als Mannschaft, fanden so immer wieder eine Lücke in der OHC II-Deckung. Die Entscheidung fiel zwischen der 54. und 57. Minute. Zwei gute Paraden von Rene Jahns, der mit Stephan Neutmann ein starkes Torwart-Duo bildete, und Tore von Martin Giske (3) sowie Christian Walenciak führten vom 25:24 zum 29:24.

„Die Einstellung in der Mannschaft hat sich geändert. Früher wollte jeder nur spielen, jetzt treten alle als Team auf, einer ist für den anderen da. Auch die Führungsspieler bekommen Entlastung“, erklärte Marcin Feliks. Und fügte noch ein Lob seine Spieler hinzu: „Das war in dieser Woche eine sehr gute Trainingsbeteiligung. So macht es Spaß.“

Mit diesem Erfolg hat der PHC den Abstand zum Tabellenkeller vergrößert. „Unser Spruch des Tages war: Es ist Schluss, nach unten zu schauen. Deshalb war dieser Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Mittelfeld wichtig“, meinte der Trainer. Wohl wissend, dass die nächste Aufgabe am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten HC Spreewald (gewann am Samstag 32:29 gegen Wildau) schwerer werden dürfte. 




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen