Kegeln : SVL Seedorf: Trio geht von Bord

Sebastian Rönning (l.) und Max Jannasch tragen künftig – wie auch Marcus Derlig – vorerst nicht mehr das Trikot des Kegel-Bundesligigisten SVL Seedorf.
Sebastian Rönning (l.) und Max Jannasch tragen künftig – wie auch Marcus Derlig – vorerst nicht mehr das Trikot des Kegel-Bundesligigisten SVL Seedorf.

Sebastian Rönning, Max Jannasch und Marcus Derlig schließen sich der SpG Prignitz an

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16. Juli 2019, 23:17 Uhr

Einen personellen Aderlass müssen die Bundesligakegler vom SVL Seedorf von 1919 mit Blick auf die kommende Spielserie 2019/20 verkraften. Mit Max Jannasch, Sebastian Rönning und Marcus Derlig verlassen gleich drei Spieler den einzigen Bundesligisten der Prignitz.

„Nach internen Diskrepanzen haben wir uns entschieden einen neuen Weg einzuschlagen. Mit der Spielgemeinschaft unserer Ex-Klubs Hertha Karstädt und Traktor Perleberg fanden wir auch ein neues spannendes Projekt. Auch wenn wir fortan sportlich und wirtschaftlich kleinere Brötchen backen müssen als am Löcknitzstrand, freuen wir uns darauf bei der Entwicklung der SpG Prignitz mithelfen zu können“, begründete Sebastian Rönning den Schritt.

Während Rönning und Derlig in der in die 1. Landesklasse aufgestiegenen SpG künftig nach hohen Holzzahlen streben, will Jannasch zunächst sportlich kürzer treten und sich auf seine Arbeit und sein parallel laufendes Studium konzentrieren.

„Abschließend wünsche ich den Keglern des SVL Seedorf 1919 weiterhin alles Gute für die Zukunft und drücke die Daumen für die anstehenden Aufgaben in der 1. Bundesliga“, sagte Rönning. Der Kegler hatte bis zuletzt in der Öffentlichkeitsarbeit der Seedorfer und in der Vorbereitung des hundertjährigen Vereinsbestehens großen Einsatz gezeigt.

Alles andere als Jubelstürme hat die Entscheidung des Trios natürlich bei den Seedorfern hervorgerufen. „Die verbleibende Mannschaft und ich als Kapitän sind im höchsten Maße von Sebastian und Max enttäuscht, vor allem auch menschlich. Sie lassen eine voll funktionierende Bundesligamannschaft im Stich“, sagte Frank Wilke über den für ihn nicht nachzuvollziehenden Entschluss.

Während Marcus Derlig laut SVL-Kapitän Wilke „der Herausforderung in der 1. Bundesliga sportlich, als auch menschlich, nicht gerecht geworden ist“, hatten sich Max Jannasch und Sebastian Rönning in den zurückliegenden Jahren im Team bestens integriert und sich vor allem in den Heimspielen zu echten Leistungsträgern entwickelt. Umso unverständlicher sei es für den restlichen Bundesligakader gewesen, dass beide Spieler ihre schon während der Saison hinter vorgehaltener Hand geäußerten Wechselabsichten nun tatsächlich vollzogen haben.

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