Kegeln : Sven Koslitz gelingt Titel-Hattrick

Der dreifache Kreismeister Sven Koslitz (M.), hier als Sieger der Herrenkonkurrenz mit dem zweitplatzierten Sebastian Rönning (l.) und Marcus Derlig, der Rang drei belegte.
Der dreifache Kreismeister Sven Koslitz (M.), hier als Sieger der Herrenkonkurrenz mit dem zweitplatzierten Sebastian Rönning (l.) und Marcus Derlig, der Rang drei belegte.

Sieger im Einzel, Doppel und Mixed /Kreiseinzelmeisterschaften des Prignitzer Keglerverbandes (PKV) leiden unter schwacher Beteiligung

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22. Januar 2019, 23:50 Uhr

Bei den Kreiseinzelmeisterschaften des Prignitzer Keglerverbandes (PKV), die gleichzeitig als Qualifikationsturnier für die Regionaleinzelmeisterschaften (REM) Nord in Eberswalde und Marienwerder (16./17.März) dienten, war Sven Koslitz erfolgreichster Teilnehmer. Der Mann von der SpG Prignitz holte gleich drei Titel. Allerdings machten sich viele Topkegler bei den Meisterschaften rar.

Auf der Kegelbahn im Top-Fit-Aktivpark Wittenberge holte sich Koslitz mit 908 Holz den Titel bei den Herren und verwies dabei Sebastian Rönning (892) und Vorjahressieger Marcus Derlig (beide SVL/887) auf die Medaillenplätze. Da Rönning auf einen Start bei der REM verzichtete, qualifizierte sich Matthias Lange (SpG Prignitz/866) als Vierter.

Bei den Herren A wurde Norbert Witzel seiner Favoritenrolle gerecht. Der Seedorfer Bundesligaspieler schob 908 Holz und verwies seinen Vereinskollegen Jens Dreßler (884) und Perlebergs Axel Granzow (866) auf die Medaillenränge. Gold bei den Herren B ging etwas überraschend an Lokalmatador Hans-Jürgen Degner. Der Mann vom ESV Wittenberge erzielte auf seiner Heimbahn 884 Holz und ließ damit Titelverteidiger Jürgen Reimann (873) und dessen Seedorfer Vereinskollegen Lothar Gäde (853) hinter sich. Für die REM qualifizierten sich in dieser Altersklasse auch Dieter Blümel (849), Gernot Wollmann (beide SpG Prignitz/845) und Michael Wundrack (Empor/Grün-Rot Wittenberge/836).

Kurt Wilke gewann bei den Herren C nach einem Stechen mit dem zuvor holzgleichen Vorjahressieger Klaus Dahlke (beide Seedorf/839) den Titel. Dritter wurde Wilhelm Wendt (ESV Wittenberge/836).

Bei den Damen schob sich Titelverteidigerin Heike Bolzmann von der SpG Prignitz mit 892 Holz erneut souverän zum Kreistitel. Silber ging an ihre Vereinskollegin Anja Nahler (871), Bronze an Annett Dehmel (863). Sarah Wilke (Seedorf/843) holte sich als Vierte noch das REM-Ticket, da Nahler verzichtete. Bei den Damen A entschied Sabine Rexin (862) das Duell gegen ihre Perleberger Vereinskollegin Heide Lange (819) klar für sich.

Bei den Damen B holte sich Favoritin Marianne Wilke (SpG Prignitz/870) den Titel von Vorjahressiegerin Anita Kochnowski (Empor/Grün-Rot Wittenberge/853) zurück. Bei den Junioren U23 sicherte sich Till Runge (891) Platz eins vor Ricardo Grimm (beide SpG Prignitz/871).

Die Titelkämpfe in den Paarkonkurrenzen wurden auf der Anlage in Seedorf ausgespielt. Bei den Herren setzten sich Sven Koslitz/Marcus Derlig (858) vor den Seedorfern Ingo Jochens/Mathias Borchert (894) und Axel Granzow/Matthias Lange (865) durch. Bei den Damen holten sich Heike Bolzmann/Marianne Wilke (862) Gold vor Sarah Wilke/Heide Lange (848) und Sabine Rexin/Kristina Tiedtke (823). Im Mixed-Wettbewerb sicherte sich Sven Koslitz an der Seite von Sarah Wilke mit 889 Holz sein dritten Titel. Heike Bolzmann/Matthias Lange (871) und Marianne Wilke/Kurt Wilke (859) folgten auf den weiteren Medaillenplätzen.

„Alle Teilnehmer und Fans fanden in Wittenberge und Seedorf gute Gastgeber, was man an den guten Ergebnissen ablesen kann“, fand Sebastian Rönning, Vorsitzender des Prignitzer Keglerverbandes. „Hervorzuheben ist Dreifach-Sieger Sven Koslitz, der den diesjährigen Titelkämpfen seinen Stempel aufdrücken konnte. Trotz der guten Stimmung an beiden Tagen bleiben die Teilnehmerzahlen leicht rückläufig. Da müssen wir, die Vorstandsmitglieder, noch etwas Überzeugungsarbeit leisten. Ziel ist es den aktiven Spielern, die gefehlt haben, die Wettkämpfe wieder schmackhafter zu machen. Bedanken möchte ich mich bei Sportwart Michael Wundrack. Er bereitete wieder alles hervorragend vor und sorgte während der Kämpfe für einen reibungslosen Ablauf“, zog Rönning sein Fazit.

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