Handball : Starker Schlussspurt des PHC

Nur mit unsauberen Mitteln kann der Rangsdorfer Ralf Nowak (r.) in dieser Szene PHC-Kreisläufer Patrick Knust am erfolgreichen Abschluss hindern.
Nur mit unsauberen Mitteln kann der Rangsdorfer Ralf Nowak (r.) in dieser Szene PHC-Kreisläufer Patrick Knust am erfolgreichen Abschluss hindern.

Wittenberger Brandenburgliga-Handballer landen klaren 40:31 (18:15)-Heimsieg gegen Lok Rangsdorf

svz.de von
12. April 2015, 13:33 Uhr

Am 20. Brandenburgliga-Spieltag haben die Handballer vom PHC Wittenberge nach einer starken Vorstellung gegen den SV Lok Rangsdorf einen deutlichen 40:31 (18:15)-Heimsieg eingefahren und sich damit eindrucksvoll für die Hinspielpleite (25:31) revanchiert. Beste Torschützen auf Seiten des PHC waren Florian Maske mit 13 Treffern und Matthias Richter, der sieben Treffer erzielte. Bei Lok war Robert Lutze 13 Mal erfolgreich. Mit nun 18:18 Punkten belegen die Prignitzer zwei Spieltage vor dem Saisonende den siebten Tabellenplatz hinter Rangsdorf (21:15).

„Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung unseres Teams. Den Gästen ist am Ende die Kraft ausgegangen“, reihte sich PHC-Vizepräsident und Hallensprecher Ingo Lipinski nach Spielschluss in die Schar der begeisterten Handball-Anhänger ein. „Guter Start und sehr guter Endspurt“, brachte es der sich erneut die Bestnote verdienende PHC-Keeper Stephan Neutmann auf den Punkt.

In der Tat erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß, führten nach nicht einmal drei Minuten mit 4:0. Angetrieben von Neutmann sowie den treffsicheren Maske und Benjamin Görtler bauten die Wittenberger ihren Vorsprung Mitte der ersten Halbzeit auf 13:7 aus.

Dann ein kurzer Aufreger. Bei einem Lok-Konter „kämmte“ der Ball Torwart Neutmanns Haare. Die darauf folgende „Diskussion“ vom PHC-Torwart mit Rangsdorfs Alexander Kumm brachte dem PHC eine Zwei-Minuten-Strafe ein. Die Gemüter beruhigten sich aber schnell wieder. Nach Unkonzentriertheiten der fast durchspielenden Stammsieben des PHC kam die nur mit acht Spielern angereisten und robust zu Werke gehenden Rangsdorfer bis zur Pause auf 18:15 heran.

Der Start in Halbzeit zwei ließ nichts Gutes erahnen. Ein leichter „Schlendrian“ schlich sich beim Gastgeber ein. Die Führung war dahin. 19:20 und 20:21 lagen die Gäste jetzt in Front. „In dieser Phase waren wir einfach zu unkonzentriert. Durch die Aggressivität der Rangsdorfer sind wir nicht richtig ins Spiel gekommen“, meinte Stephan Neutmann, der beim 22:22 einen ganz wichtigen Ball hielt. Christian Walenciak brachte den PHC dann mit 23:22 in Führung. Auch den nächsten Angriff konnte der 28-Jährige im PHC-Tor entschärfen, den Konter schloss Matthias Richter mit mit dem 24:22 ab.

Nun spielte der PHC wieder einen sicheren Ball, stand in der Abwehr gut und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Die letzten Minuten waren dann nur noch „Schaulaufen“. Die längst stehenden Zuschauer feierten ihr Team schon Minuten vor Abpfiff und bejubelten Sekunden vor Spielende noch den 40. Treffer des PHC durch Tobias Jüchert frenetisch.

Rangsdorf gab sich am Ende geschlagen. Zwar war man sich nach 60 Minuten einig, dass der Sieg der Gastgeber gegen aufopferungsvoll kämpfende, am Ende aber kraftlosen Gäste etwas zu hoch ausgefallen, der Sieg allerdings mehr als verdient war.  
 

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