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Tischtennis : Starker Auftritt der Prignitzer

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Pritzwalker Felix Goltz und Watschke sichern sich beim 17. Heinz-Günther-Gedächtnisturnier des ESV Wittenberge die Siegerpokale

von
erstellt am 23.Dez.2014 | 16:23 Uhr

Einen ganz starken Auftritt haben die Prignitzer Tischtennisspieler beim Heinz-Günther-Gedächtnisturnier in der OSZ-Halle hingelegt. Gleich fünf Akteure aus der Region schafften den Sprung auf das Podest ein. Bei der 17. Auflage des vom ESV Wittenberge organisierten Turniers waren 87 Teilnehmer aus vier Bundesländern am Start.

„Es war doch eine große Überraschung, dass die beiden im Finale standen“, kommentierte ESV-Abteilungsleiter Klaus Wendekamm die Endspielpaarung zwischen dem Pritzwalker Felix Goltz und René Stahr vom gastgebenden ESV in der der allgemeinen Klasse. „Sie hatten es sich aber mit starken Leistungen zuvor absolut verdient.“

Felix Goltz war schon nach der Vorrunde happy. „Ich wollte die Ko-Runde erreichen. Das habe ich geschafft. Mal sehen, was noch kommt.“ Nach dem 3:1-Sieg gegen den Pankower Neubert im Achtelfinale bezwang Goltz den Neustädter Verbandsligaspieler Sobek mit 3:0. Im Halbfinale lieferte er sich mit seinem Pritzwalker Vereinkollegen Marcel Kraft einen großen Kampf über fünf Sätze, den letztlich der offensivere Goltz für sich entscheiden konnte.

Auch René Stahr spielte ein überzeugendes Turnier. Nach dem Sieg gegen seinen Teamkollegen Robert Pöhls ließ er auch dem Mitfavoriten Rico Jost (Hagenower SV) keine Chance. Im Halbfinale spielte Außenseiter Stahr voll am Limit, setzte Mario Neumitz (TSV Tangermünde) permanent unter Druck und gewann in fünf Sätzen.

„Im Finale war bei René dann die Luft raus“, kommentierte Klaus Wendekamm Stahrs 0:3-Niederlage gegen Felix Goltz. „Das habe ich echt nicht erwartet“, gab der ebenfalls erschöpfte Pritzwalker nach dem überraschenden Turniersieg zu.


Watschke wiederholt Vorjahressieg


Jüngster Teilnehmer in der Jugendklasse war der achtjährige José Lukas Kersten (SIG Stepenitz). „Ich spiele Tischtennis, seit ich drei Jahre alt war und bin schon zum zweiten Mal hier dabei“, meinte der Knirps keck. Für eine vordere Platzierung reichte es für ihn aber (noch) nicht. Den Titel verteidigte der Pritzwalker Dominic Watschke. Im Achtelfinale quälte er sich noch gegen den Wittenberger Sebastian Gerloff zu einem 3:2-Erfolg, danach ließ er dem ESVer Vincent Lau und dem Woltersdorfer Harbsmeier keine Chance.

Im Finale traf Watschke auf Verbandsligaspieler Maximilian Kiesel. Der hatte sich im Halbfinale gegen den Pritzwalker Hendrik Goltz knapp durchgesetzt. Deutlich beherrschte Watschke den jungen Dreetzer und sicherte sich nach dem 3:0 den Pokal. Im Spiel um Platz drei beherrschte Goltz Harbsmeier und komplettierte das Treppchen. „Das Turnier des Nachwuchses hatte ein starkes Niveau“, staunte auch Klaus Wendekamm, der diesmal nicht selbst zum Schläger griff, sondern mit der Turnierleitung alle Hände voll zu tun hatte.

In der Altersklasse Ü40 schwang sich der Berliner Jörg Schüler (SV Bau-Union) nach der kurzfristigen Absage des Stahnsdorfers Olaf Krüger („Er ist mit einem Motorschaden bei Nauen liegen geblieben.“ – Anm. Klaus Wendekamm) zum Topfavoriten auf. Im Halbfinale hatte der Perleberger Mario Bahl der Offensivpower des Hauptstädters beim 0:3 kaum etwas entgegenzusetzen. Schülers Mannschaftskamerad Stefan Werth wies im zweiten Halbfinale den Stepenitzer Marco Kreibich mit 3:1 in die Schranken. Kreibich sicherte sich aber durch das 3:2 gegen Bahl den Bronzerang. Das hochklassige Endspiel gewann Schüler gegen Werth ebenfalls in fünf Sätzen.

Einzig in der Altersklasse Ü55 schaffte es kein Prignitzer diesmal auf das Siegertreppchen. Hier schieden mit Harald Hoffmann und Klaus Hampicke (beide SV Perleberg) die letzten Vertreter im bereits Viertelfinale aus. Den Turniersieg sicherte sich der Brandenburger Klaus Volbert nach dem klaren Dreisatzerfolg gegen Ulrich Kraft (Hagenow).

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