Starke Leistung nicht belohnt

Foul vor oder im Strafraum – Bei diesem Zweikampf zwischen Veritas-Angreifer Philipp Petraschek (v.) und Lucas Pritzkow (r.) entschied der Schiedsrichter auf Freistoß.
Foul vor oder im Strafraum – Bei diesem Zweikampf zwischen Veritas-Angreifer Philipp Petraschek (v.) und Lucas Pritzkow (r.) entschied der Schiedsrichter auf Freistoß.

Engagierte Veritas-Elf verliert Heimspiel gegen Eintracht Alt Ruppin durch ein Elfmeter-Tor unglücklich mit 0:1

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07. April 2019, 23:43 Uhr

Bei den Fußballern des FSV Veritas Wittenberge/Breese läuft es momentan nicht. Die Mannschaft betreibt großen Aufwand, der Ertrag ist sehr klein. Trotz einer Leistungssteigerung gegenüber den vergangenen Partien kassierte die Mannschaft im Landesklasse-Heimspiel vor 120 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion gegen Eintracht Alt Ruppin durch ein Elfmeter-Tor mit 0:1 (0:0) die vierte Niederlage in Folge.

„Es ist das alte Lied. Wir nutzen unsere Torchancen nicht. Die Mannschaft hat alles richtig gemacht. Das umgesetzt, was wir besprochen haben. Wir waren 90 Minuten überlegen“, sagte Veritas-Trainer Manuel Roeseler nach dem Abpfiff.

Das stimmte. Die Gastgeber präsentierten sich gegenüber dem 2:4 gegen Golm vor zwei Wochen verbessert. Spielten direkt und mit Doppelpässen. Und hatten Gelegenheiten. Philipp Petraschek und Tobias Bober kamen jeweils nur einen Schritt zu spät gegen Eintracht-Torwart Denny Fischer. Dazu gab es zwei knifflige Situationen im Alt Ruppiner Strafraum bei Attacken gegen Petraschek und Christoph Poorten. Auf der Gegenseite parierte Veritas-Keeper Dennis Chiechoradzki bei seinem Debüt einen Fallrückzieher. Und auch die Gäste reklamierten bei einem Duell im Strafraum einen Strafstoß für sich.

Nach dem Wechsel wurden die Platzherren noch stärker, drängten den Gegner weit in die eigene Hälfte. Wagte sich Alt Ruppin doch etwas nach vorn, lauerte Veritas auf Konter. Die kamen. Sebastian Metschulat und Jan Mensch hätten das 1:0 machen müssen. Beide scheiterten frei vor dem Tor an Fischer. Dann blieb Philipp Petraschek blieb nach einem Zweikampf im Mittelfeld auf dem Rasen liegen. Der Wittenberger kam mit dem Verdacht auf eine Knieverletzung ins Krankenhaus.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff die entscheidende Szene: Christoph Nitsche brachte Thomas Nowitzki kurz hinter der Strafraumgrenze zu Fall. Schiedsrichter Michael Path entschied auf Elfmeter, Jan-Paul Platte verwandelte trocken zum 0:1 (81.). „Der Elfmeter war zumindest strittig. Dann hätten wir mindestens auch einen bekommen müssen“, verwies Manuel Roeseler auf ähnliche Szenen im Alt Ruppiner-Strafraum.

Sein Gegenüber war nach dem Schlusspfiff zufrieden. „Kämpferisch und läuferisch haben wir das gezeigt was wir wollten. Fußballerisch nicht. In der ersten Halbzeit habe ich uns einen Tick besser gesehen, in der zweiten Hälfte hat uns Veritas eingeschnürt. Da hatten wir viel Glück. Bei dem Elfmeter für uns war ich zu weit weg. Aber es hätte auch einen Strafstoß für Veritas geben können. Eigentlich war es ein Unentschiedenspiel, insofern ist es ein glücklicher Sieg für uns“, lautete das Fazit von Eintracht-Trainer Daniel Kraatz.

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