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Leichtathletik : Stadionfest wieder Rekordfestival

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Zum Saisonauftakt der Leichtathleten kommen 381 Sportler in Thälmann-Stadion

von
erstellt am 04.Mai.2015 | 06:36 Uhr

Bereits das vorjährige Sparkassen-Stadionfest des ESV Wittenberge sorgte für einen kaum für möglich gehaltenen Teilnehmerrekord. Die 19. Auflage am Samstag im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion setzte noch einen drauf: 31 Vereine und Schulen aus Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern schickten 381 Teilnehmer an den Start. Heraus kam ein schöner Saisonauftakt mit vielen Rekorden, einer tollen Stimmung und einem Eintrag in das Ehrenbuch der Stadt Wittenberge für Manfred Pelen (siehe auch Seite 7).

„Wir sind sehr zufrieden“, zog dann auch ein glücklicher Erhard Granzow Bilanz. Der Organisator vom ESV Wittenberge und seine Mithelfer hatten gute Arbeit geleistet. Durch den späten Ansturm von noch vielen Teilnehmern mussten die Zeitpläne geändert werden. Es galt schließlich 1136 Starts zu bewältigen.

Und dabei sprangen auch Rekorde heraus. So der Kreisrekord von Lena Küster vom ESV Wittenberge über 100 Meter der W U18 in 12, 88 Sekunden. Für zwei der elf Stadionrekorde zeichneten auch zwei Prignitzer Athleten verantwortlich. Lea Bahl (W U 18 /Einheit Perleberg) erreichte im Dreisprung 11,00m. Und über 50m der Jungen in der M9 sprintete Luca Starck (Einheit Perleberg) 7,98 Sekunden. Er teilt sich diese Bestmarke mit Aron Walter (Templin).

Die wertvollste Leistung der Veranstaltung lieferte in der M12 die Jungenstaffel der SC Potsdam über die 4x75m ab. Mit der Zeit von 41,60 Sekunden gewann das Quartett nicht nur den Wettkampf, sondern auch den Pokal des Wittenberger Bürgermeisters.

Eine starke Vorstellung lieferte auch Christian Busch von der LG Altmark ab. Die 47,50m mit dem Diskus bedeuteten Stadionrekord, den Speer schleuderte er auf 63,35 m. „Ich bin jetzt das dritte oder vierte Mal hier. Die Anlage ist schön, die Stimmung gut. Und es geht halt darum, jeden Wettkampf mitzunehmen“, erzählte Christian Busch.

Lena Küster lief übrigens nicht nur Kreisrekord. Sie betreute für eine Freundin auch die ganz kleinen Läuferinnen beim Start. Diese waren sehr nervös. Gibt es ja Tipps? „Ja, ich habe ihnen gesagt, sie müssen sich warm halten. Deshalb sind sie immer getippelt“, verriet Lena Küster.  









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