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Tischtennis : Stadionbesuch als Trostpflaster

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

ESV-Jungen verlieren Verbandsligaduell in Woltersdorf

von
erstellt am 15.Feb.2017 | 22:10 Uhr

Eine nicht alltägliche Auswärtsfahrt erlebten die Tischtennisschüler der ESV Wittenberge. Zunächst ging es für das Quartett zum Verbandsligapunktspiel zum TV Woltersdorf, später dann als Zuschauer nach Berlin zum Zweitligafußball.

Im Hinspiel gelang dem ESV ein knapper Sieg gegen Woltersdorf. Viele Punkte kamen danach leider nicht mehr hinzu. Diesmal wollten Vincent und Ruben Lau, Vincent Kannenberg und Julien Wilhelm mit Fahrer Stefan Johne, bekennender Fan des 1. FC Union Berlin, zwei Punkte in die Heimat mitbringen. Am Ende wurden es – wenn auch etwas anders gedacht – sogar drei.

An den Tischtennisplatten in Woltersdorf gingen die Wittenberger nach Siegen in den Doppeln mit 2:0 in Führung. In der ersten Einzelrunde gewann jedes Team zwei Spiele, der ESV lag noch 4:2 in Front. In der dritten Runde gelang den Woltersdorfern ein entscheidendes Break. Beim Stand von 5:6 kämpften die Prignitzer aber weiter. Vor der letzten Einzelrunde hieß es 7:7. Doch jetzt holte nur noch Vincent Lau einen Zähler, die weiteren drei Einzelduelle gingen an Woltersdorf und die Wittenberger verloren das Spiel mit 8:10.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel dachten sich die Wittenberger. Stefan Johne schnappte sie sich nach der Partie und fuhr mit ihnen ins nahe gelegene Berlin, um dem Zweitligisten 1. FC Union Berlin beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld die Daumen zu drücken. Das hat was gebracht. Es gab einen 3:1-Sieg für die Unioner und damit fuhren auch die ESV-Jungen mit drei Punkten im Gepäck nach Hause.

Der Besuch im Stadion „Alte Försterei“ war im Vorfeld abgesprochen worden. „Die Jungen sollten zu Hause fragen. Man weiß ja nie, was die Eltern zum Beispiel wegen der Schule dazu sagen“, erklärte Stefan Johne. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. „Es hat ihnen sehr gefallen und die Niederlage war danach auch verarbeitet. Am Ende bedankten sie sich bei mir für die Einladung. So muss es sein“, freute sich Stefan Johne.  

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