Handball : Spitzenreiter die Feier verdorben

Mit vereinten Kräften stoppen Wittenberges Christian Walenciak (l.) und Benjamin Peter den Eberswalder Angreifer. PHC-Torhüter René Jahns beobachtet die Szene voll konzentriert.
Mit vereinten Kräften stoppen Wittenberges Christian Walenciak (l.) und Benjamin Peter den Eberswalder Angreifer. PHC-Torhüter René Jahns beobachtet die Szene voll konzentriert.

Handball-Brandenburgliga: PHC Wittenberge besiegt Spitzenreiter 1. SV Eberswalde nach starker Leistung mit 35:32

svz.de von
31. März 2014, 07:51 Uhr

Die Handballer vom PHC Wittenberge haben Tabellenführer 1. SV Eberswalde die vorzeitige Meisterschaftsfeier verdorben. Die Elbestädter gewannen das Heimspiel gegen den Tabellenführer der Brandenburgliga nach einer ganz starken Vorstellung mit 35:32 (17:16) und revanchierten sich damit eindrucksvoll für die klare Hinspielpleite. Beste Torschützen auf Seiten des PHC waren Florian Maske mit neun Treffern und Martin Hückel, der sieben Mal traf.

Genauso ausgepumpt wie ihre Mannschaft, aber ebenso überglücklich, feierte das über die 60 Minuten emotional voll mitgehende Trainerduo Detlef Bebber und Gunnar Beuthling den überraschend sicher herausgespielten Erfolg. „Wir hatten ja nichts zu verlieren, wollten Eberswalde ärgern. Die Mannschaft hat konzentriert und diszipliniert gespielt. Ich habe echt Respekt vor der Leistung der Jungs“, strahlte Gunnar Beutling nach der Partie. „Was die Mannschaft in diesem äußerst schnellen Spiel wieder abgeliefert hat war sagenhaft. Ich möchte mich aber auch bei unserem Publikum und auch bei den Gästefans für die tolle Atmosphäre in der Halle bedanken.“

Einen Sahnetag erwischte René Jahns im PHC-Tor. „Leo war eine Bank und hat uns in brenzligen Situationen im Spiel gehalten“, lobte Beuthling seinen Torhüter.

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr. Schnell lag der PHC mit 0:2 zurück. Nach Umstellungen in der Abwehr fanden die Gastgeber aber zurück ins Spiel. Selbst in doppelter Unterzahl ließen die aufopferungsvoll kämpfenden „Gelbhemden“ die Gäste nicht enteilen (8.). Bis zum 10:10 wechselte die Führung mehrmals. Zur Halbzeit führten die Gastgeber dann knapp mit 17:16.

Doch was der Aufsteiger nach dem Seitenwechsel ablieferte, riss die Zuschauer von den Sitzen. In der Abwehr energisch zupackend und die Angriffe erfolgreich abschließend, zogen die Gastgeber nun Tor um Tor davon.

Als David Krabbe aus dem Rückraum zum 22:16 einnetzte, wuchs die Hoffnung, hier für eine Überraschung sorgen zu können. In der 43. Minute lagen die Wittenberger gar mit neun Toren vorn (29:20). Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken schlichen sich beim PHC einige Unkonzentriertheiten ein. Der Spitzenreiter konnte den spürbaren Kräfteverschleiß der Gastgeber, bei denen David Krabbe nach einem unglücklichen Zusammenprall noch die Rote Karte sah (55.), aber nur noch zur Ergebniskosmetik nutzen.





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