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Sport in der Prignitz

19. November 2017 | 09:57 Uhr

FUSSBALL : Spiel am Ende noch gedreht

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Landesliga Nord: Einheit Perleberg besiegt FC Schwedt nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2

von
erstellt am 27.Mär.2017 | 07:47 Uhr

Als Schiedsrichter Hebbe die Partie der Fußball-Landesliga Nord zwischen dem SSV Einheit Perleberg und den Gästen vom FC Schwedt 02 nach fast 100 Minuten abpfiff, kannte der Jubel im Lager der Gastgeber keine Grenzen. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in Halbzeit zwei hatten die Rot-Weißen die favorisierten Oderstädter nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 niedergerungen. „Aufgrund der zweiten Halbzeit waren die drei Punkte für uns schon verdient. Wir haben nach dem Seitenwechsel noch zehn Prozent drauf gelegt. Das hat den Unterschied ausgemacht“, fand SSV-Coach Andre Schutta.

Doch auf einen Sieg der Gastgeber hatte 44 Minuten lang rein gar nichts hingewiesen. Bis dato beherrschte Schwedt die Partie und lag nach einem Doppelschlag von Marcin Lapinski (30.) und Michal Kamil Adamczak (32.) vor 122 Zuschauern auf dem Perleberger Kunstrasenplatz nicht unverdient vorn. Einheit offenbarte vor allem im Deckungszentrum immer wieder große Löcher. „Wir mussten nach dem Ausfall von Basti Holtz, Marcel Wolf und Patrick Mostaller auf Dreierkette, die wir so noch nie gespielt haben, umstellen und wollten mit einem Fünfermittelfeld die langen Bälle in die Spitze verhindern. Dies ist uns zunächst nicht so gelungen“, erkannte auch Schutta. Doch eine Minute vor der Pause sorgte Björn Bauersfeld mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 für Aufbruchstimmung. „Veiti (Gerigk – Anm. d. Aut.) hat den Ball super durchgesteckt. Danach war auch ein bisschen Glück dabei“, kommentierte Bauersfeld sein Tor aus zwölf Metern.

Nachdem die Gäste nach dem Seitenwechsel zwei gute Gelegenheiten ungenutzt ließen, übernahm Einheit das Kommando. Nach einer Stunde verpasste Martin Behrend in zentraler Position die große Chance zum Ausgleich. Der fiel vier Minuten später, als Frederik Töpfer einen Eckball von Christian Becken per Kopf versenkte. Die Partie wurde hitziger und nach einer Verletzung von Schwedts Manuel Fuchs, der zwischenzeitlich sogar das Bewusstsein verlor, minutenlang unterbrochen. In der 83. Minute dann die spielentscheidende Szene: Lewin Neukirch maschierte durch das Mittelfeld und bediente auf der linken Angriffsseite Bauersfeld, dessen präzise Eingabe Becken zum 3:2 über die Linie drückte. Danach vergaben Neukirch und Bauersfeld weitere Großchancen. Den vermeintlichen vierten Treffer durch Bauersfeld versagte das Schiedsrichtergespann wegen Abseits die Anerkennung (90.).

 

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