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Rallyesport : Spaß auf Schotter und mit Rundkurs

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Marco Bruß/Uwe Fritz Klassensieger bei 44. ADAC/SMC Rallye Stade

von
erstellt am 05.Jun.2014 | 10:16 Uhr

Der Bentwischer Rallyefahrer Marco Bruß und sein Co-Pilot Uwe Fritz (Eisenach) finden sich im Kampf um Sekunden immer besser zurecht. Sie belegten bei der 44. ADAC/ SMC Rallye Stade auf ihrem Citroen DS3 R1 in der Gesamtwertung den 30. Platz und holten sich in ihrer Klasse (F9/R1B) den Sieg.

Die Rallye Stade fand rund um die Ortschaften Kutenholz, Schwinge, Elm und Mulsum statt. Zu absolvieren waren sieben Wertungsprüfungen mit insgesamt 35 Kilometern. Auf dem Programm stehen ein Rundkurs und zwei Sprints, der Schotteranteil liegt bei 30 Prozent, die Beläge wechseln von grobem Schotter bis hin zu langen Waldpassagen auf denen für den Citroen bis zu 130 Km/h machbar sind.

„Unser Auto ist eigentlich nicht für Schotter ausgerichtet. Das ist ein ganz anderes Fahrgefühl. Aber es hat Spaß gemacht, zum Üben war es sehr gut“, sagte Marco Bruß zu den Erfahrungen auf dem eher ungewohnten Untergrund.

Und es gab noch eine neue Erfahrung für Bruß und seinen Co-Piloten Uwe Fritz: „Der Höhepunkt war die Wertungsprüfung Nummer sieben am Abend. Es ging auf einem Rundkurs durch die Straßen von Mulsum“, erzählte der Bentwischer. Fünf Runden waren zu absolvieren, jeweils vier Autos wurden in Abständen von zehn Sekunden auf den Kurs gelassen. Und in wilder Jagd ging es durch den Ort, vorbei an den begeisterten Zuschauern und nicht immer glatt vorbei an den Bordsteinen. „Aber es war ein toller Spaß“, erklärte Marco Bruß, der vor allem in den engen Kurven mit seinem 125 PS starken Citroen aufgrund der Wendigkeit kleine Vorteile hatte.

Als nächstes wartet auf Bruß eine Historic Rallye in Grönegau bei Melle. Die wird mit dem Lancia bestritten. Im Juli geht der er mit seinem Eisenacher Co-Piloten dann bei der Rallye Niedersachsen in Osterode wieder mit dem Citroen an den Start.

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