Reitsport : Spannendes Stechen begeistert

Julia Ehrhorn war im Hauptspringen in Uenze beste Prignitzer Starterin.
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Julia Ehrhorn war im Hauptspringen in Uenze beste Prignitzer Starterin.

Saskia Ohrmund galoppiert mit Tabita zum Sieg im plakatlicht-Pokal

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21. Juni 2016, 01:42 Uhr

Das Stechen im Preis der Firma plakatlicht Kurt Treger Außenwerbung auf dem Reitturnier des RFV Uenze war an Spannung nicht zu überbieten. Parcourschef Dirk Sitte hatte Maßarbeit geliefert, obwohl er zu Beginn des Umlaufs der abschließenden Springprüfung der Klasse M am liebsten im Erdboden versunken wäre. „Das habe ich wohl zu leicht gebaut, das gibt es doch nicht. Zehn Reiter sind durch, fünf davon Null. Am Samstag da hatte ich ein paar technisch anspruchsvolle Distanzen eingebaut, da gab es bei einigen Reitern Probleme. Und nun das…“, sagte Sitte aufgeregt.

Die Aufregung allerdings war umsonst. 35 Reiterinnen und Reiter ging an dem Start um den Wanderpokal der Wittenberger Firma plakatlicht, an dem immerhin zusätzlich 500 Euro hängen. Das zu platzierende Viertel – Neun Reiterinnen und Reiter – gingen ohne Fehler ins Stechen. Nur Thomas Kann (RFV Uenze) verpasste mit dem zehnten fehlerfreien, aber langsamsten Ritt die Siegerrunde. Dafür wurde aber Lokalmatadorin Julia Ehrhorn mit einem Abwurf auf Jildou als achte beste Prignitzerin.

Titelverteidiger Martin Wißenbach (RFV HLG Neustadt/Dosse) leistete sich mit DSP Chetlag gleich zwei Abwürfe. Teamkollegin Saskia Ohrmund galoppierte angriffslustig mit ihrer elfjährigen Tabita in den Parcours. Wieselflink waren beide unterwegs, die Stute wendete auf dem Teller, unter der Anfeuerung der zahlreichen Zuschauer nahmen die beiden das letzte Hindernis. 35,70 Sekunden hatte noch keiner hingelegt.


Fehler am letzten Hindernis kostet Sieg


Noch drei konnten ihr den Sieg streitig machen. Heiko Strohbehn (Redefin) kam ihr auf Asura mit 37,44 Sekunden sehr nahe, wurde am Ende 2. Als letzter Starter hatte Wolfgang Schäl, ebenfalls aus Neustadt, auf dem Deckhengst Conturio alles in der Hand. Er war mit 0,47 Sekunden einen Wimpernschlag schneller – riss aber das letzte Hindernis. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als die Stange fiel“, freute sich Saskia Ohrmund. Dem Sponsor der Prüfung, Kurt Treger, erging es ähnlich, denn er sponsert diese junge Reiterin und freute sich natürlich über den Sieg.

Mit knapp 1200 Nennungen waren auch die Veranstalter vom Reit- und Fahrverein Uenze zufrieden. Insgesamt 25 Prüfungen standen auf dem Programm. Ein großes Lob gab es auch in diesem Jahr für das tolle Kuchenbüffett der Uenzener Frauen und an die fleißige Parcoursmannschaft.
 

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