Fussball : Sonne, Strand und viel Fußball

Patrick Redder erlebte in Barcelona fünf interessante Tage. Im Mittelpunkt stand natürlich der Fußball.
Patrick Redder erlebte in Barcelona fünf interessante Tage. Im Mittelpunkt stand natürlich der Fußball.

Lenzener Nachwuchstrainer Patrick Redder auf Fußball-Bildungreise in Spanien

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19. Juli 2019, 22:48 Uhr

Die spanische Costa de Barcelona-Maresme ist eigentlich schon immer ein beliebtes Urlaubsziel der Deutschen. Doch unter der Sonne der iberischen Halbinsel kann man nicht nur wunderbar relaxen, sondern sich auch sehr intensiv mit dem Thema Fußball beschäftigen. Diese Erfahrung durfte vor Kurzem Patrick Redder vom SV Blau-Weiß Lenzen machen, als er im Rahmen der fünftägigen Fußballhelden-Bildungsreise des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Kooperationspartnern im spanischen Santa Susanna zu Gast war.

Der 31-Jährige ist seit 2013 Jugendtrainer beim SV Blau-Weiß in Lenzen und war vom Fußballkreis Prignitz/Ruppin für sein großes Engagement bei der Ausbildung von Talenten im Zuge des Ehrenamtspreises „Fußballhelden – Aktion junges Ehrenamt“ für die Tour nominiert worden. „Die Reise war für mich unheimlich lehrreich. Man hat viele neue, interessante Leute kennengelernt, die auf der selben Wellenlänge wie ich liegen und mit denen man wunderbar über Fußball kommunizieren konnte. Sollte jemand mal die Möglichkeit bekommen, an so einem Lehrgang teilzunehmen, sollte er dies unbedingt tun. Ich kann das nur empfehlen“, ist Patrick Redder auch nach seiner Heimkehr noch schwer beeindruckt vom Erlebten.

Redder war einer von 195 jungen „Fußballhelden“ aus allen deutschen Fußball-Landesverbänden und sogar aus Österreich und der Schweiz, die sich in Spanien bei vielfältigen Lerneinheiten weiterbilden durften. Er und die anderen anderen Preisträger hatten dabei ein straffes Programm zu absolvieren. Schon am ersten Abend gab Manuel Baum (ehemaliger Trainer des FC Augsburg) „interessante Einblicke in seinen Werdegang als Trainer“, wie Redder, Inhaber der Trainer-C-Lizenz und derzeit mit den E- und D-Junioren der SpG Lenzen/Lanz für gleich zwei im Spielbetrieb stehende Mannschaften als Coach verantwortlich, fand.

In den Folgetagen standen spezifischen Theorie- und Praxiseinheiten auf dem Programm. „Dabei wurde klar, dass bei der Ausbildung des Nachwuchses viel Wert auf die Arbeit mit dem Ball und Technik gelegt wird. Davon bin ich als Trainer ja sowieso ein Freund“, sagt der Leiter eines Lenzener Supermarktes. Zudem bekamen der bis zur vergangenen Saison noch beim Kreisligateam des SV Blau-Weiß Lenzen als Defensivakteur kickende Redder und seine Mitstreiter die Gelegenheit, unter der Anleitung von Matteo Marrucci, Bundestrainer der Beachsoccer-Nationalmannschaft, ihr technisches Können direkt am Mittelmeerstrand unter Beweis zu stellen.

Auch die Ausführungen des ehemaligen FIFA- und Bundesliga-Schiedsrichters Knut Kircher, der die Lehrgangsteilnehmer in einige Entscheidungsprozesse im Schiedsrichterwesen einführte und immer wieder amüsante Anekdoten aus seiner aktiven Zeit einstreute, fand Patrick Redder „sehr interessant“. . Wie auch die Einheit mit Futsal-Nationaltrainer Marcel Loosveld und anschließendem Kick.

Kultureller Höhepunkt der Tour war für den im wahrsten Sinne „fußballverrückten“ Lenzener aber die Stadtrundfahrt durch die katalonische Hauptstadt und der Besuch des Camp Nous - dem Stadion des ruhmreichen FC Barcelona. „Das war schon beeindruckend. Wir durften ins Innere des Stadions und sogar in die Gästekabine. Die Pokalsammlung vom Barcelona war schon imposant“, erzählt Patrick Redder.

Fünf Tage lang, von morgens bis abends, drehte sich in Spanien alles um Fußball. Hatte man da nicht irgendwann die Nase voll vom Spiel mit dem runden Leder? „Nö“, sagt Patrick Redder mit leuchtenden Augen. „Alles war super organisiert. Wir hatten eine Top-Unterkunft, haben auf gepflegten Kunstrasenplätzen trainiert und Futsal in einer Riesenhalle gespielt. Wir waren zudem eine lustige Truppe. Am anstrengendsten war da schon die jeweils gut 24-stündige An- und Abreise mit dem Bus.“

Vieles von dem, was der Lenzener in den Theorie- und Praxiseinheiten unter der spanischen Sonne gelernt hat, will er künftig auch in sein Training mit den jungen Akteuren beim SV Blau-Weiß einbringen. Und noch etwas ist dem “Macher“ beim Lenzener Nachwuchs wichtig. „Ich habe viele neue Freunde gefunden.“ Mit denen will er sich bei künftig geplanten Netzwerktreffen erneut austauschen. Das Thema dürfte dabei klar sein…

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