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Volleyball : Sommer macht Namen alle Ehre

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

26. Volleyballsommer des SV Empor/Grün-Rot Wittenberge bei optimalen Bedingungen

Diesmal standen alle auf der Sonnenseite: Die Organisatoren des SV Empor/Grün-Rot Wittenberge, die Sportler und auch die Zuschauer beim 26. Volleyballsommer. Die stattliche Zahl von 69 Mannschaften – eine mehr als beim Jubiläum im vergangenen Jahr – kämpfte beim Sparkassen-Cup an zwei Tagen auf 21 Anlagen bei optimalen Bedingungen in 252 Spielen um Sieg und Plätze in sechs Kategorien.

Vielleicht müssen sich die Organisatoren um Hans-Jürgen Miksch, Mario Linke und Lars Freier in nicht allzu ferner Zukunft Gedanken um eine weitere Kategorie machen: Die der Kostümprämierung. Diesmal gesichtet wurden auf dem Feld oder am Rand Schneewittchen in einem doch stark an die US-Flagge erinnernden Kleid, ein Tiger und ein Spieler in einem zartrosa Nachtgewand. Auf die Frage, ob er eine Wette verloren habe, antwortete der Akteur aus Berlin sehr selbstbewusst: „Ich wollte einfach nur gut aussehen, hübsch sein“. War er ohne Zweifel. Etwas außer Konkurrenz liegt wohl der Sportler, der gern eine aufblasbare Gummipuppe quer über die Anlage hinter sich her zog.

„Es hat alles gut geklappt. Das Wetter hat mitgespielt und die Stimmung war sehr gut“, sagte Hans-Jürgen Miksch, der sich bei dem gesamten Orga-Team herzlich bedankt. Das mit der Stimmung belegt wohl die Tatsache, dass 57 der insgesamt 69 Teams bereits am Freitagabend anreisten und ein wenig zusammen feierten.

Die Siege in den Mixed-Kategorien gingen nach Berlin (A) und Brandenburg (B). Bei den Damen freuten sich Teams aus Berlin (A) und Rüdersdorf (B) über den Turniersieg. Auch bei den Herren A hatte eine Mannschaft aus der Hauptstadt die Nase vorn, bei den Herren B gewann eine Vertretung aus Chemnitz. Bestes der zehn Prignitzer Teams wurde „Basti’s Dropslutscher“ von Empor/Grün-Rot Wittenberge bei den Herren A auf dem vierten Platz.

Den Pokal des Bürgermeisters der Stadt Wittenberge – Schirmherr der Veranstaltung – für den erfolgreichsten Verein ging an die TSGL Schöneiche: Als beste Spielerin wurde Anika Krüger von den Glückauf Big Booty Bitches aus Rüdersdorf ausgezeichnet, als bester Spieler Erik Witt von den Glückauf Young Boys (ebenfalls Rüdersdorf).

Bei der Siegerehrung lobte Hnas-Jürgen Miksch das Durchhaltvermögen eines Vereins: „Wir haben den 26. Volleyballsommer, 25 mal war Grün-Weiß Hellersdorf dabei“. Ein eher unspektakulärer Name. Im Vergleich zu Teams wie „Schlechtschmetterfront“ aus Nauen, die „Netzquäler“ aus Hennigsdorf oder aber „Topp die Fette grillt!“ aus Potsdam.

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erstellt am 18.Jun.2017 | 20:39 Uhr

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