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Handball : Siegeswillen zu spät gezeigt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

PHC Wittenberge verliert Heimspiel 30:32 gegen HSV Wildau

svz.de von
erstellt am 06.Dez.2015 | 18:38 Uhr

Die Männer vom Prignitzer Handball-Club (PHC) Wittenberge bleiben in dieser Brandenburgliga-Saison eine Wundertüte. Im letzten Heimspiel des Jahres präsentierten sich die Schützlinge von Trainer Marcin Feliks gegen den HSV Wildau 1950 mal wieder von ihrer weniger guten Seite. Obwohl außer dem verletzten Christoph Böcker in Bestbesetzung angetreten, verlor der PHC die Partie gegen den bis dahin Tabellenletzten mit 30:32 (13:15). „Das war eine völlig unnötige Niederlage. Statt den Sprung ins gesicherte Mittelfeld zu schaffen, müssen wir nun auf die Abstiegsränge gucken“, meinte ein enttäuschter PHC-Coach Marcin Feliks.

Ob seine Spieler den Gegner im Vorfeld auf die leichte Schulter genommen hätten, wollte Feliks nicht bestätigen, meinte ab: „Man muss von der ersten Minute den Willen zeigen, dass man das Spiel gewinnen will. Es reicht nicht, wenn man erst ab der 48. Minute anfängt zu kämpfen, es dann noch mit der Brechstange versucht“, meint der PHC-Coach, der auch fehlende Emotionen bei seinen Spielern ausmachte.

Vor allem die Abwehr der Elbestädter hatte den Namen nur phasenweise verdient. Den körperlich unterlegenen Wildauern wurde das Torewerfen oft zu einfach gemacht. Statt fest zuzupacken, ließen sich die Wittenberger mit einfachen Körperfinten austricksen. „Das Spiel haben wir in der Abwehr verloren. Egal welches System wir versucht haben, ob 6:0, 5:1 oder 4:2. Es hat nicht funktioniert“, sagte Feliks.

Die mit nur zwei Punkten auf der Habenseite angereisten Wildauer lagen bis zum 10:10 stets in Front. Erst in der 21. Minute markierte Irek Kaczmarczyk die erste Führung für die Gastgeber (11:10), die der PHC wenig später sogar auf 12:10 ausbaute. Nur ein Strohfeuer. Zur Halbzeit führten die Gäste wieder 15:13.

Auch im zweiten Abschnitt gelang der Heimsieben zunächst wenig. Vor allem HSV-Torjäger Sebastian Kroll, mehrfach mit Hüftwürfen erfolgreich, und Humberto Julien Lopez bekam der PHC einfach nicht in den Griff. Erst beim Stand von 21:27 (47.) ging noch einmal ein Ruck durch die Gastgeber. Auch dank Paraden von PHC-Keeper Stephan Neutmann und erfolgreichen Kontern verkürzten die Wittenberger den Rückstand innerhalb weniger Minuten bis auf 26:27. Doch die folgenden Unkonzentriertheiten beim Spielaufbau und in der Chancenverwertung bei den Prignitzern nutzte Wildau am Ende zum nicht unverdienten Sieg.

 

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