Fussball-Landesklasse : Sieg nach 94 Minuten erzwungen

Veritas-Torschütze Norman Hurlbrink (l.)  im Duell mit  Stefan Fechner.  Fotos: Oliver Knoll (3)
Veritas-Torschütze Norman Hurlbrink (l.) im Duell mit Stefan Fechner. Fotos: Oliver Knoll (3)

Treffer von Norman Hurlbrink in der Nachspielzeit beschert Veritas Wittenberge/Breese 1:0-Erfolg über Union Neuruppin

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24. März 2014, 07:41 Uhr

„Wenn Du oben stehst, gewinnst Du auch solche Spiele“ – Wohl jeder der rund 140 Zuschauer und auch die Spieler werden diese Floskel nach dem 1:0 (0:0)-Heimsieg des FSV Veritas Wittenberge/Breese gegen Union Neuruppin in der Fußball-Landesklasse West auf den Lippen oder zumindest im Kopf gehabt haben. Was zählt, ist das Ergebnis. Und mit diesen drei Punkten hält Spitzenreiter Veritas den Vorsprung von sieben Zählern auf Verfolger BSC Rathenow (1:0 gegen den VfL Nauen).

Es war kein berauschendes Spiel, das die Akteure auf dem Rasen des Ernst-Thälmann-Stadions ablieferten. Die Gastgeber waren überlegen, hatten mehr Chancen. Aber auch Glück, dass die sehr defensiv eingestellten Neuruppiner kurz vor Schluss bei einem Konter nur den Innenpfosten trafen.

So neigte sich die Nachspielzeit dem Ende zu, Schiedsrichter Steffen Kuligowski (Reckenzin) bewegte die Pfeife in Richtung Mund. Ein letztes Mal flog das Spielgerät in Richtung Union-Tor. Der eingewechselte Sebastian Metschulat behauptete den Ball an der Strafraumgrenze, legte quer auf Norman Hurlbrink und der schlenzte das Leder ins Eck. Danach ausgelassener Jubel bei den Siegern, Enttäuschung bei Union über den mit dem Schlusspfiff verlorenen möglichen Punkt.

Freude pur, aber auch Aufatmen bei den Veritas-Akteuren. „Besser spät als nie“, antwortete Michael Tosin auf die Frage, ob denn der späte Treffer ein verspätetes Geschenk zu seinem Geburtstag am Freitag war. „Die waren sehr defensiv eingestellt. Wenn uns ein frühes Tor gelungen wäre, hätten wir uns leichter getan“, sagte der Verteidiger zu der mitunter zähen Partie.

Das sah auch Veritas-Trainer Swen Bober so. „Das war spielerisch sicher nicht unsere beste Leistung. Aber wir wollten den Sieg irgendwie erzwingen und das ist uns dann spät auch gelungen. Vor zwei Jahren hätten wir so ein Spiel wohl noch verloren“, lautete sein Fazit. Vor allzu großen Erwartungen und Vorfreude warnte er: „Es sind noch zehn Spiele, also noch 30 Punkte zu vergeben“. Drei davon am kommenden Sonnabend im nächsten Heimspiel gegen Lok Brandenburg.

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