Volleyball : Serie der Empor-Frauen gerissen

Schlussakt eines schönen Jubiläums: Das Gruppenfoto der drei erstplatzierten Teams in jeder der sechs Kategorien beim 25. Volleyballsommer.  Fotos: Oliver Knoll (5)
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Schlussakt eines schönen Jubiläums: Das Gruppenfoto der drei erstplatzierten Teams in jeder der sechs Kategorien beim 25. Volleyballsommer. Fotos: Oliver Knoll (5)

Volleyballsommer des SV Empor/Grün-Rot Wittenberge feierte gelungenes Jubiläum mit 68 Teams

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19. Juni 2016, 23:11 Uhr

Die Anspannung wich gestern um 14.03 Uhr. Die Organisatoren des SV Empor/Grün-Rot Wittenberge hatten es geschafft. Das Team um Hans-Jürgen Miksch, Mario Linke und Lars Freier sowie ihre vielen Helfer konnten stolz sein: Der Volleyballsommer feierte bei seiner 25. Auflage ein gelungenes Jubiläum. Die stattliche Zahl von 68 Mannschaften kämpfte beim Sparkassen-Cup an zwei Tagen in 233 Spielen auf 21 Anlagen um Sieg und Plätze in sechs Kategorien.

„Hervorragend“. Das war die kurze Antwort von Hans-Jürgen Miksch auf die Frage nach seinem persönlichen Fazit. Die Organisation klappte (Miksch: „ein Dank an Lars Freier und seine Crew.“), selbst kurze Turnierpausen nach Regenschauern schadeten nicht. Die Teams waren vorbereitet. Viele hatten einen Pavillon dabei. Der schützte die Sportler vor dem Regen und bot dabei die Gelegenheit, den Flüssigkeitsverlust mit was für Getränken auch immer auszugleichen.

Apropos Regen. Der Schauer am Samstag war kurz aber heftig. Doch die fast 600 Sportler nahmen es mit Humor. Schnell machte der – eigentlich eher im Fußball beheimatete – Spruch vom „Fritz Walter-Wetter“ für Ballspiele auf nassem Rasen die Runde.

Sportlich präsentierte sich der SV Empor/Grün-Rot beim Jubiläum als sehr guter Ausrichter. Er ließ in allen sechs Kategorien den Gästen den Vortritt. Auch bei den Frauen B. „Diesmal gar nicht Erster?“, fragte Hans-Jürgen Miksch bei der Siegerehrung das in den vergangenen Jahren so erfolgreiche Team. Aber Platz zwei hinter Eintracht Osterburg ist auch aller Ehren wert.

Gleiches gilt für die Prignitz-Teilnahme allgemein. Elf aller gemeldeten Teams kamen aus der Prignitz. Dazu standen in einigen anderen Mannschaften Akteure, die den Volleyballsport hier im Kreis erlernt haben und jedes Jahr zum Volleyballsommer kommen. Den Pokal des Bürgermeisters der Stadt Wittenberge – Schirmherr der Veranstaltung – für den erfolgreichsten Verein ging an die „Elche Ziltendorf“ aus Berlin.

Viele Teams reisten aus Berlin und Umgebung an. „Einige von uns waren vor ein paar Jahren hier. Wir wussten, dass es hier gut ist, sonst hätten wir nicht teilgenommen“, erklärten die Spieler des Mixed A-Siegers „Wir sind die Biernicker“. Womit wir bei den Namen wären. Unsere zwei persönlichen Favoriten des Jubiläums: „Ajax Dauerstramm“ aus Berlin sowie „Glück im Spiel – Pech im Gesicht“ aus Rostock.

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