Rückkehr auf den Rudower See : Segel werden wieder gesetzt

Beim Segeln in der Optimist-Klasse lässt sich vorbildlich ein grorer Abstand einhalten.
Beim Segeln in der Optimist-Klasse lässt sich vorbildlich ein grorer Abstand einhalten.

Sportler des Segelvereins Lenzen nehmen Training auf

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21. Mai 2020, 22:00 Uhr

„Training ist für uns wieder möglich. Die Boote werden ausgelagert und dann werden wir beginnen“, freut sich Enzo Hilscher. Für die Sportlerinnen und Sportler und auch für den Vorsitzenden des Segelvereins Lenzen (SVL) geht es in Corona-Zeiten endlich wieder aufs Wasser. Auf ihr Revier: den Rudower See.

Nach den von der Landesregierung verkündeten weiteren Lockerungen der Eindämmungsverordnung steht dem Segeln im Land Brandenburg kaum noch etwas im Weg. Der kontaktlose Breiten- und Freizeitsport im Freien ist seit dem 15. Mai wieder erlaubt.

Unter Einhaltung aller Auflagen die Hygiene und Abstand betreffen. So ist der Zugang zur Sportanlage so zu gestalten, dass alle anwesenden Personen stets einen Abstand von 1,5 Metern zueinander einhalten können und keine Ansammlungen von Personen entstehen. „Die Kinder kommen bereits umgezogen zum Training. Einzeln. Sie tragen einen Mundschutz“, erklärt Enzo Hilscher die Vorbereitung auf die Übungseinheiten. Das Konzept des Trainings stellte der Vereinsvorsitzende zur Sicherheit auch noch einmal dem Gesundheitsamt des Landkreises vor. Die Behörde gab – ohne eine besondere Genehmigung zu erteilen – grünes Licht, weil Segeln als Freiluftsport unter die gelockerte Eindämmungsverordnung fällt.

Auf dem Wasser sieht Hilscher noch weniger Probleme. „Die Mehrzahl unserer Boote sind Ein Mann-Boote der Optimist-Klasse. Da kann dann eine Gefahr schon ausgeschlossen werden. Aber selbst zu zweit in einem 420er Boot sitzen beiden Segler weit auseinander. Aber unser Konzept sieht klar eine Einzelbenutzung vor“, teilt er mit.

Der SVL hat 26 Mitglieder. Davon sind 15 bis 20 Kinder und Jugendliche. „Wenn denn alle zum Training kommen. Das wäre gut, nach der langen Pause müssen die Boote wieder hergerichtet werden“, hofft der Vereinsvorsitzende auf eine rege Beteiligung des Nachwuchses.

Gibt es denn im diesem Jahr wieder eine Herbstregatta auf dem Rudower See? „Wir werden sehen. So viele Teilnehmer haben wir ja normalerweise nicht. Wenn bis zu 30 Sportler bei großem Abstand segeln, sollte das machbar sein“, antwortet Enzo Hilscher.

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