Bohlekegeln : Seedorfer Kegler richten Blick nach oben

Norbert Witzel war bester Seedorfer in Stralsund.
Norbert Witzel war bester Seedorfer in Stralsund.

Männer vom Löcknitzstrand haben sich nach Sieg in Stralsund und Niederlage in Stavenhagen in oberer Tabellenhälfte etabliert

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05. Dezember 2017, 05:34 Uhr

Die Bohlekegler vom SVL Seedorf 1919 haben sich in der 1. Bundesliga mit einem Sieg und einer Niederlage in die mehrwöchige Weihnachtspause verabschiedet. Am Samstag gewannen die Prignitzer das Duell beim KV Hansa Stralsund mit 5333:5311 (3:0/ 42:36). Am 10. Spieltag zog das Team um Mannschaftsleiter Frank Wilke bei Blau-Weiß 76 Stavenhagen dann aber mit 5225:5283 (0:3/29:49) den Kürzeren. In der Tabelle behaupteten die Seedorfer mit nun 16:14 Punkten den fünften Platz.

Auf die Frage, wann sein Team den letzten Auswärtssieg in der 1. Liga eingefahren hat, musste Frank Wilke erst einmal kurz überlegen. „Das war bei Hamburg 46, in dem Jahr, als sie abgestiegen sind“, erinnert sich Wilke und lag damit richtig. Im November 2011 gewann die Prignitzer in der Hansestadt mit 3:0 und legten damit einen der Grundsteine für die spätere Vizemeisterschaft. Soweit geht der Blick der Seedorfer zwar noch nicht, aber nach dem Wochenende können sie sich durchaus berechtigte Chancen auf eine vordere Platzierung in der Endabrechnung machen.

Beim ersten Sieg in Stralsund überhaupt „haben wir eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, so Wilke, dessen Team nach Mathias Metzdorf (897 Holz), Hans Fulczynski (886), Max Jannasch (894) und Rainer Pagels (874) einen 25 Holz-Vorsprung nach zwei Blöcken herausgespielt hatte. Der mit 900 Holz Tagesbestleistung schiebende Norbert Witzel und Wilke (882) zeigten danach keine Nerven und machten den Erfolg schließlich perfekt.

Auch in Stavenhagen lagen die Männer vom Löcknitzstrand lange auf (Punkt)Kurs. Nach Metzdorf (876), dem diesmal überragenden und mit 886 Holz Tagesbestleistung spielenden Pagels sowie Jannasch (876) und Witzel (870) lagen die SVLler vor dem Schlussdurchgang nur ganze 13 Hölzer hinter den Blau-Weißen. Doch Wilke (858) und der ins Team gerückte Sebastian Rönning (859) hatten so ihre Probleme mit den Bahnen und mussten die Gastgeber noch davon ziehen lassen.

„Es war sehr viel mehr möglich gewesen. Wenn schon einer von uns Bestholz spielt, muss man auch zumindest den Zusatzpunkt mitnehmen. Leider hatten Sebastian und ich unsere Schwächephasen“, haderte Frank Wilke mit der verpassten Chance.

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