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Sport in der Prignitz

22. November 2017 | 06:49 Uhr

Kegeln : Seedorfer Fehlstart perfekt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

SVL-Kegler nach 4. Spieltag Schlusslicht. Klares 0:3 gegen den SV 90 Fehrbellin, gestern ein 2:1 Union Oberschöneweide

von
erstellt am 13.Okt.2014 | 10:55 Uhr

Das hatten sich die Bundesliga-Bohlekegler des SVL Seedorf 1919 ganz anders vorgestellt. In den ersten beiden Heimspielen der Saison gab es ein 0:3 (5311:5316 /39:39) gegen den SV 90 Fehrbellin und ein 2:1 (5302:5279 /42:36) gegen die SG Union Öberschöneweide. Damit finden sich die Prignitzer nach dem 4. Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

„Der Fehlstart ist uns geglückt“, sagte SVL-Mannschaftsleiter Frank Wilke mit einem sarkastischen Unterton. Das lag am Heimspieltag vor allem am schlechten Auftakt gegen Fehrbellin. Weder Frank Wilke selbst mit seinem 881 Holz noch Hans Fulczynski (869) konnten zufrieden sein.

Dazu kam auf der Gegenseite ein Dirk Sperling. Der frühere Seedorfer raubte seinen ehemaligen Teamkameraden mit 916 Holz den Nerv. „Ein Spieler hat ausgereicht, um uns zu demontieren. Dirk Sperling hat eine Ausnahmevorstellung geboten“, erkannte auch Frank Wilke an. „Naja, es läuft ganz gut, mal sehen“, sagte Sperling selbst. Dann feuerte er seine Mannschaftskameraden an.

Nach dem ersten Paar lagen die Seedorfer mit 64 Holz zurück. Dann starteten sie eine Aufholjagd. Tino Brinkmann (899) und Norbert Witzel (891) nahmen Alexander Wolski (877) und Behamin Münchow (872) immerhin 41 Holz ab und verkürzten den Rückstand auf 23 Holz.

„Im letzten Durchgang sind wir dann noch mal bis auf ein Holz herangekommen. Doch mit Dietmar Stoof hat dann ein weiterer früherer Seedorfer den Sack für Fehrbellin zugemacht“, sagte Frank Wilke. Da half auch die gute Leistung von Harry Wilke (895) nichts mehr. Zusammen mit Rainer Pagels (876) musste er sich am Ende Stoof (882), Nico Witter (871) und Fehrbellin geschlagen geben.

Gestern sprang zumindest ein 2:1-Sieg gegen Oberschöneweide heraus. Zu wenig. „Wir haben da genauso verunsichert gespielt wie gegen Fehrbellin“, analysierte der Seedorfer Mannschaftsleiter. Dennoch konnten Frank Wilke (891), Hans Fulczynski (884), Tino Brinkmann (862), Norbert Witzel (889), Rainer Pagels (878) und Harry Wilke (897) die Gäste um die starken Daniel Neumann und Andre Franke (je 895) in Schach zu halten.

„Mehr ist halt im Moment nicht drin. Aber wir stellen uns der Sache und werden in den kommenden 14 Tagen daran arbeiten“, erklärte Frank Wilke. Dann stehen die nächsten Heimspiele gegen Bremerhaven und Stade an. Eines ist dem Mannschaftsleiter aber bereits jetzt klar: „Obwohl wir es nicht wollten, wir werden auch in dieser Saison wieder gegen den Abstieg kämpfen.“


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