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Sport in der Prignitz

13. Dezember 2017 | 10:19 Uhr

Seedorf klettert auf Rang drei

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Prignitzer Bundesligakegler fahren zwei klare 3:0-Heimsiege ein / Forderungen des Mannschaftsleiters erfüllt

von
erstellt am 23.Okt.2016 | 23:38 Uhr

Zwei klare 3:0-Heimsiege haben die Bohlekegler vom SV Löcknitzstand Seedorf 1919 am Wochenende in der 1. Bundesliga gegen den VfL Stade und dem KSK Oldenburg in Holstein eingefahren. Am Samstag gewannen die Seedorfer das Duell gegen Stade mit 5461:5210 Holz (Unterwertung: 51:27). Gestern waren die Prignitzer Vorzeigekegler gegen Oldenburg mit 5460:5345 (55:23) erfolgreich. „Das waren zwei sehr gelungene und geschlossene Heimvorstellungen von uns mit den von mir geforderten Ergebnissen“, war SVL-Mannschaftsleiter Frank Wilke hinterher hochzufrieden mit den Auftritten seines Teams. Die Tabelle führt Meister ESV/Phönix Kiel mit 15:3 Punkten nach dem 6. Spieltag vor dem SV 90 Fehrbellin (14:4) an. Mit 12:6 Punkten verbesserten sich die Seedorfer auf Rang drei.

Gegen Stade spielten Frank Wilke (908 Holz) und Hans Fulczynski (904) für den SVL an. Beide ließen zwar Stades Dag Maibaum (873) hinter sich, mussten sich aber dem überraschend stark aufspielenden VfL-Akteur Ralf Boldt (914) geschlagen geben. Der SVL-Mittelblock mit Rainer Pagels (913) und Sebastian Rönning (896) hatte gegen Berndt Heitmann (835) und Torsten Walter (56) keinerlei Probleme. Vor dem Schlussdurchgang führten die Hausherren bereits mit satten 142 Holz.

Im letzten Durchgang ließen dann Max Jannasch (913) und der mit 927 Holz wieder einmal Tagesbestleistung schiebende Norbert Witzel ihren Kontrahenten Ralf Schmidt (903) und Torsten Linkenbach (829) keine Chance. „Ralf Boldt hat mit seinem Ergebnis zunächst etwas Unruhe verbreitet. Allerdings war Nationalspieler Schmidt dann nicht in der Lage, uns in Bezug auf den Zusatzpunkt (erhält die Gästemannschaft für 32 Einzelwertungspunkte – Anm. d. Aut.) in Gefahr zu bringen“, so Frank Wilke.

Auch gegen die vor dem Wochenende drittplatzierten Oldenburger setzten sich die Seedorfer „deutlicher als erwartet“ (Frank Wilke) durch. Nach Wilke (898), Fulczynski (915), Pagels (917) und Rönning (907) führten die Gastgeber vor dem Schlussdurchgang bereits mit 157 Holz. Doch dann lieferten Arnim Barkholtz (904) und Jan Stender (901) starke Ergebnisse für Gästespieler ab und nährten zwischendurch die Hoffnung auf zumindest einen Punkt für den KSK. Doch nach den 120 Wurf hatten Seedorfs Max Jannasch (906) und Norbert Witzel (917) auch diese Duelle für sich entschieden.

„Bis vor der letzten Bahn war der Zusatzpunkt für die Gäste durchaus noch drin, doch die Seedorfer haben sich das nicht nehmen lassen“, bilanzierte Schiedsrichter Kurt Wilke bei der Spielauswertung. Dort bekam Rainer Pagels noch einen Extraapplaus. Der hatte gegenüber dem holzgleichen Witzel vorgelegt und bekam so, erstmals seit seinem Wechsel aus Hamburg zum SVL Seedorf vor gut zwei Jahren, den „Kanzler“ für den Tagessieg. „Es lief das ganze Wochenende gut für mich“ strahlte der 42-Jährige hinterher.

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