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Kegeln : Seedorf kämpft jetzt gegen Abstieg

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

SVL-Bundesligakegler kassieren 0:3-Pleiten in Stralsund und Fehrbellin / Mannschaft rutscht auf Platz 13

svz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 23:49 Uhr

Für die Bohlekegler vom SVL Seedorf von 1919 ging der Rückrundenstart in die Saison 2013/14 in der 1. Bundesliga gründlich daneben. Sowohl im prestigeträchtigen Brandenburg-Derby beim SV 90 Fehrbellin am Sonntag, als auch im Spiel bei Aufsteiger KV Hansa Stralsund einen Tag zuvor kassierten die Prignitzer jeweils klare 0:3-Niederlagen. In der Tabelle rutschten die Seedorfer mit nunmehr 14:22 Punkten auf Abstiegsplatz 11 ab.

„Es war ein Wochenende zum Vergessen. An beiden Spieltagen gab es für uns absolut nichts zu holen“, stellte SVL-Mannschaftsleiter Frank Wilke ernüchtert fest und fügte an: „Wir sind mitten drin im Abstiegskampf. Das sollte spätestens nach diesem Wochenende jedem bewusst sein.“

Den Auftritt in Stralsund, seinem 400. in den beiden höchsten beiden Spielklassen, wird Wilke sicher nicht in bester Erinnerung behalten. Mit 5183:5279 (26:52 Einzelwertungspunkte) erhielten die Prignitzer bei den Ostseestädtern eine deutliche Abfuhr. Der 47-jährige Wilke war mit 883 Holz (10) noch Bester eines überforderten SVL-Teams. „Die Anlage in Stralsund war aber auch sehr schwer zu bespielen, einfach eine Zumutung“, meinte Wilke zerknirscht, vergaß aber nicht, den Gastgebern ein Lob zu zollen. „Sie haben gegen uns eine kompakte Mannschaftsleistung gezeigt.“

Noch ärger erwischte es die Seedorfer im Duell beim SV 90 Fehrbellin. Im 14. Brandenburgderby zwischen beiden Teams hieß es 5423:5255 (54:24) für die Gastgeber, die damit ihre Tabellenführung vor Meister ETV/ Phönix Kiel behaupteten. Satte 168 Holz trennten beide Sechserteams am Ende voneinander. Beim klaren Erfolg der Gastgeber drückten vor allem die einst in Seedorf spielenden 90er Dirk Sperling, der mit 923 Holz den Tagesbestwert erzielte und sich wie im Hinkampf die zwölf Einzelwertungspunkte sicherte, und Dietmar Stoof (916 / 11) ihren Stempel auf und trugen maßgeblich zum deutlichen Sieg des Spitzenreiters bei.

Vor großer Zuschauerkulisse konnte einzig Norbert Witzel, der sich mit seinen 899 Holz neun Einzelwertungspunkte erspielte, die Erwartungen der Seedorfer erfüllen. „Die anderen, und da schließe ich mich nicht aus, haben keine Einstellung gefunden“, fand Frank Wilke kritische Worte.

Den Seedorfern bleiben nun zwei Wochen Zeit, um klaren Auswärtspleiten aus den Köpfen zu bekommen. Dann steht der Doppelspieltag mit den beiden Begegnungen gegen den ewigen Rivalen aus DDR-Sonderliga-Zeiten, KC Einheit 95 Schwerin, auf dem Spielplan. Das erste Spiel findet am 25. Januar (13 Uhr) in Schwerin statt. Der Rückkampf steigt einen Tag später in Seedorf.





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